Bad Bunnys Super Bowl-Halbzeitshow löste Kontroversen aus und führte zu Forderungen nach einer Untersuchung, nachdem sie von Konservativen, darunter der ehemalige Präsident Donald Trump, kritisiert worden war. Der republikanische Kongressabgeordnete Andy Ogles aus Tennessee forderte eine sofortige Untersuchung der National Football League und NBCUniversal und verwies auf Bedenken hinsichtlich des Inhalts der Show.
Die Halbzeitshow, in der der puerto-ricanische Sänger auftrat, stieß auf gemischte Reaktionen. Während viele Fans das 13-minütige Set lobten, äußerten sich andere, darunter Trump, sehr kritisch. Trump beschrieb die Performance laut Variety als "absolut schrecklich" und "eine Beleidigung der Größe Amerikas".
Diese Kritik spiegelte die Ansichten anderer Konservativer wider, die sich an Bad Bunnys politischer Freimütigkeit störten. Der Sänger hatte zuvor bei den Grammy Awards, wo er das Album des Jahres gewann, die Einwanderungs- und Zollbehörde verurteilt.
Jimmy Kimmel äußerte sich ebenfalls zu der Kontroverse und kritisierte Trumps Bewertung. "Das ist ein Mann, der einen Pornostar bezahlt hat, der ihn verprügelt hat", erklärte Kimmel, wie Variety berichtete. Jon Stewart ging in The Daily Show ebenfalls auf die konservative Empörung ein und witzelte, dass Trump "denkt, Bad Bunny sei der einzige Mensch auf der Welt, der fließend Spanisch spricht".
Kid Rock teilte ebenfalls seine Meinung mit und erklärte laut Variety: "Ich habe nichts davon verstanden" und gab der NFL die Schuld.
Die von Rep. Ogles angeführte Forderung nach einer Untersuchung erfolgte in einem Brief an den Ausschuss für Energie und Handel des Repräsentantenhauses. In dem Schreiben wurden Bedenken hinsichtlich des Vorwissens und der Überprüfung der Performance durch die NFL und NBCUniversal geäußert. Die Einzelheiten der Untersuchung und die potenziellen nächsten Schritte sind noch unklar.
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