Discord wird bald weltweit von Nutzern verlangen, ihr Alter mit einem Gesichtsscan oder Ausweis zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zuzugreifen, während die EU Meta angewiesen hat, rivalisierende KI-Chatbots auf WhatsApp zuzulassen, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht. Diese Entwicklungen erfolgen, während Indien die Reichweite seines digitalen Identitätssystems, Aadhaar, ausbaut und eine neue Studie die Risiken von KI-Chatbots hervorhebt, die medizinische Ratschläge geben.
Discord gab bekannt, dass es von Nutzern weltweit verlangen wird, ihr Alter mit einem Gesichtsscan oder Ausweis zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zuzugreifen, so BBC Technology. Diese Maßnahme, die ab Anfang März eingeführt werden soll, zielt darauf ab, alle Nutzer "standardmäßig" in eine altersgerechte Umgebung zu bringen. Der Online-Chat-Dienst, der über 200 Millionen monatliche Nutzer hat, setzt bereits in Großbritannien und Australien eine Altersverifizierung um, um den Online-Sicherheitsgesetzen zu entsprechen.
In einer separaten Entwicklung hat die EU Meta angewiesen, Chatbots rivalisierender KI-Firmen auf WhatsApp zuzulassen, da der Tech-Gigant gegen seine Regeln verstoßen habe, indem er diese blockierte. Die Europäische Kommission erklärte, WhatsApp sei ein "wichtiger Einstiegspunkt" für KI-Chatbots wie ChatGPT, um Menschen zu erreichen, und beschuldigte Meta, seine dominante Position zu missbrauchen. Ein Meta-Sprecher sagte der BBC, die EU habe "keinen Grund" einzugreifen und behauptete, die EU habe fälschlicherweise angenommen, dass WhatsApp Business eine wichtige Möglichkeit sei, wie Menschen Chatbots nutzen.
Unterdessen ergab eine Studie der Universität Oxford, dass KI-Chatbots ungenaue und inkonsistente medizinische Ratschläge geben, was möglicherweise Risiken für die Nutzer birgt. Forscher gaben 1.300 Personen ein Szenario, wie z. B. Kopfschmerzen, und stellten fest, dass die Qualität der Ratschläge variierte. Dr. Rebecca Payne, leitende Ärztin der Studie, sagte, es könne "gefährlich" sein, wenn Menschen Chatbots nach ihren Symptomen fragen. Eine Umfrage von Mental Health UK im November 2025 ergab, dass über einer von drei Einwohnern Großbritanniens jetzt KI zur Unterstützung ihrer psychischen Gesundheit oder ihres Wohlbefindens nutzen.
In Indien treibt die Regierung Aadhaar, das weltweit größte digitale Identitätssystem, tiefer in das alltägliche Privatleben. Die Unique Identification Authority of India (UIDAI) kündigte Ende Januar eine neue Aadhaar-App und ein Offline-Verifizierungsframework an. Dies ermöglicht es Einzelpersonen, ihre Identität ohne Echtzeit-Abgleiche mit der zentralen Aadhaar-Datenbank nachzuweisen. Die App ermöglicht es Nutzern, eine begrenzte Menge an Informationen weiterzugeben, z. B. zu bestätigen, dass sie über einem bestimmten Alter sind, anstatt ihr vollständiges Geburtsdatum preiszugeben, und zwar mit einer Reihe von Diensten.
Diese Entwicklungen unterstreichen die sich entwickelnde Landschaft der Technologie und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit der Nutzer, den Wettbewerb und die Privatsphäre.
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