Asiens Wirtschaftswachstum wird Prognosen zufolge seinen Aufwärtstrend fortsetzen, befeuert von einer jungen, technikaffinen Bevölkerung, während die weltweiten Verteidigungsausgaben laut aktuellen Berichten ein beispielloses Niveau erreicht haben. Gleichzeitig machen politische Entwicklungen in Japan und Hongkong sowie das Vorgehen des Iran gegen Dissidenten Schlagzeilen.
Die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) geht davon aus, dass Asien bis 2040 bis zu 40 % zum globalen Wachstum beitragen wird, so Kim-See Lim, Chief Investment Officer der Bank, auf dem Forum Ekonomi Malaysia. Lim hob die junge, technikaffine Bevölkerung der Region als einen wichtigen Motor für Produktivität und Wissenstransfer hervor. Malaysia, Lims Heimatland, verzeichnet positive Wirtschaftsindikatoren, mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 % und dem Ringgit, der ein Fünfjahreshoch erreicht hat.
Unterdessen stiegen die weltweiten Verteidigungsausgaben im Jahr 2024 auf 2,7 Billionen US-Dollar, den höchsten Wert seit 2002, so das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI). Pascale Sourisse, CEO von Thales International, wies auf das Wachstum der Verteidigungsausgaben in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Amerika hin.
In Japan sicherte sich Premierministerin Sanae Takaichi, die erste weibliche Premierministerin des Landes, eine Supermehrheit für die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) bei den Wahlen zum Unterhaus.
In Hongkong verurteilte ein Gericht den Medienmogul Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft nach dem nationalen Sicherheitsgesetz Chinas. Lai, ein 78-jähriger Aktivist und Verleger, wurde Ende letzten Jahres wegen Verstoßes gegen das Gesetz für schuldig befunden.
Der Iran hat sein Vorgehen gegen Dissidenten ausgeweitet und dabei Persönlichkeiten innerhalb der Reformbewegung ins Visier genommen, wie Berichte zeigten. Dies folgt auf die Unterdrückung landesweiter Proteste, die Tausende von Todesopfern und Zehntausende von Festnahmen zur Folge hatte.
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