Ghislaine Maxwell, die verurteilte Sexualstraftäterin und ehemalige Mitarbeiterin von Jeffrey Epstein, bot an, Informationen zu liefern, die den ehemaligen Präsidenten Donald Trump von jeglichem Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein entlasten könnten, im Austausch für eine Begnadigung durch den Präsidenten, so mehrere Nachrichtenquellen. Maxwell, die derzeit eine 20-jährige Haftstrafe wegen Menschenhandels und damit verbundener Anklagen verbüßt, berief sich am Montag auf ihr Recht gemäß dem fünften Zusatzartikel der Verfassung, als sie vom Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses befragt wurde. Ihre Anwälte gaben jedoch an, dass sie aussagen würde, weder Trump noch Bill Clinton hätten sich im Zusammenhang mit Epstein eines Fehlverhaltens schuldig gemacht, falls Trump ihr Straferlass gewähren würde, wie von NPR News berichtet.
Trump sah sich wegen seiner dokumentierten Verbindungen zu Epstein und dem Umgang des Justizministeriums mit den Epstein-Akten kritischen Fragen ausgesetzt. Er hat stets behauptet, er habe Epsteins Privatinsel nie besucht oder sich eines Fehlverhaltens schuldig gemacht. Maxwells Anwälte erklärten am Montag, Trump habe nun die Möglichkeit, seinen Namen reinzuwaschen, so Time.
Unterdessen macht Trump auch aus anderen Gründen Schlagzeilen. Er droht, die Eröffnung der Gordie Howe International Bridge zu behindern, fordert Entschädigung von Kanada und kritisiert deren Handelspraktiken, so CBS News. Trump äußerte seine Haltung auf Truth Social und beklagte sich über kanadische Zölle und angebliche unfaire Behandlung. Die kanadische Handelskammer antwortete, dass die Blockierung der Brücke "selbstzerstörerisch" wäre, wie von CBS News berichtet.
Zusätzlich zum Nachrichtenzyklus wurden Fragen zu Trumps Gesundheit aufgeworfen. Seit seiner Rückkehr ins Amt vor einem Jahr wird im Internet über sein Wohlbefinden debattiert, wobei einige auf seine wirren Reden, einen mysteriösen Bluterguss an seiner Hand und geschwollene Knöchel hinweisen, so Vox.
In anderen juristischen Nachrichten hat ein Bundesbeamter für Einwanderung im Februar 2026 in Minneapolis einen Demonstranten zu Boden gerissen, so Vox. Darüber hinaus hat eine Gerichtsentscheidung der Trump-Regierung weitreichende Befugnisse zur Inhaftierung von Millionen von Einwanderern eingeräumt, sofern sie die erforderlichen Genehmigungen einholen kann, so Vox.
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