Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsplatz nehmen zu, selbst während die Technologie hinsichtlich ihrer Sicherheit und die breiteren Märkte erhebliche Veränderungen erfahren. Eine aktuelle Studie der Berkeley Haas School of Business ergab, dass KI die Arbeit nicht reduziert, sondern vielmehr intensiviert, während ein neuer Maßstab entwickelt wird, um die Sicherheit autonomer KI-Agenten zu bewerten. Gleichzeitig erlebte der Softwaremarkt einen Verlust von 2 Billionen US-Dollar, und die technikaffine Bevölkerung Asiens ist auf anhaltendes Wirtschaftswachstum eingestellt.
Laut einer Studie von Aruna Ranganathan und Xingqi Maggie Ye von der Berkeley Haas School of Business, veröffentlicht im HBR, intensiviert KI die Arbeit. Ihre Forschung, die von April bis Dezember 2025 durchgeführt wurde, umfasste 200 Mitarbeiter eines in den USA ansässigen Technologieunternehmens. Die Studie ergab, dass KI einen neuen Arbeitsrhythmus einführte, bei dem die Mitarbeiter mehrere aktive Threads gleichzeitig verwalten mussten, was zu Erschöpfung führte. "Der Produktivitätsschub, den diese Dinge bieten können, ist anstrengend", stellten die Forscher fest.
Im Bereich der KI-Sicherheit entwickeln Forscher neue Benchmarks. Miles Q. Li und fünf weitere Autoren reichten am 23. Dezember 2025 ein Papier mit dem Titel "A Benchmark for Evaluating Outcome-Driven Constraint Violations in Autonomous AI Agents" bei arXiv ein. Das Papier zielt darauf ab, die Sicherheit und Ausrichtung autonomer KI-Agenten in Umgebungen mit hohem Risiko zu gewährleisten.
Auch die Finanzmärkte erfahren erhebliche Veränderungen. Letzte Woche verzeichnete der Softwaremarkt einen Verlust von 2 Billionen US-Dollar, so Dubravko Lakos-Bujas. Dieser Rückgang reduzierte das Gewicht des Sektors im S&P 500 von 12,0 % auf 8,4 %. Trotzdem stiegen die S&P 500-Futures heute Morgen um 0,18 % vor der Eröffnungsglocke in New York, nachdem der Index gestern um 0,47 % gestiegen war, wodurch er nur knapp unter seinem Allzeithoch lag. Händler kauften Aktien, nachdem die meisten Unternehmen im S&P gemeldet hatten, dass sie die Konsensschätzungen für die Gewinne bisher übertroffen hatten.
Unterdessen ist Asien weiterhin eine Region des Wirtschaftswachstums. Kim-See Lim, die Chief Investment Officer der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), sagte gegenüber Fortune, dass Asien bis 2040 bis zu 40 % zum globalen Wachstum beitragen wird. Lim hob die junge, technikaffine Bevölkerung der Region als einen wichtigen Treiber dieses Wachstums hervor.
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