Präsident Trump drohte am Montag mit der Blockierung der Eröffnung der Gordie Howe International Bridge zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada, was die diplomatischen Spannungen inmitten eines Handelskrieges verschärfte. Unterdessen warfen US-Gesetzgeber dem Justizministerium vor, Dateien im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein unangemessen geschwärzt zu haben, und die Sängerin Chappell Roan gab bekannt, dass sie eine Talentagentur unter der Leitung von Casey Wasserman verlassen habe, nachdem dessen Name in den Epstein-Dateien aufgetaucht war. In anderen Nachrichten plant Kenia, Russland wegen der gemeldeten Rekrutierung kenianischer Soldaten für den Kampf in der Ukraine zu konfrontieren, und der ehemalige stellvertretende FBI-Direktor Dan Bongino diskutierte die Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Nancy Guthrie.
Laut der NY Times erklärte Trump, er werde die Eröffnung der Brücke erst zulassen, wenn die Vereinigten Staaten von Kanada "vollständig entschädigt" und mit "Fairness und Respekt" behandelt würden. Die Brücke, deren Eröffnung für Anfang dieses Jahres geplant ist, soll Detroit und Windsor, Ontario, verbinden. Die Canadian Chamber of Commerce, die größte Lobbygruppe der Nation, hat auf die Drohung reagiert.
US-Gesetzgeber warfen dem Justizministerium nach der Überprüfung ungeschwärzter Versionen von Dateien, die im Rahmen des Epstein Files Transparency Act veröffentlicht wurden, unsachgemäße Schwärzungen vor. Der demokratische Abgeordnete Ro Khanna sagte MS NOW, das Kernproblem sei die Nichteinhaltung seines Gesetzes, da die Dateien "im März vom FBI von Donald Trump gesäubert" worden seien. Mindestens ein Dokument wurde seitdem entschwärzt.
Die Sängerin Chappell Roan gab ihren Abschied von der Talentagentur unter der Leitung von Casey Wasserman bekannt, dessen Name in den Epstein-Dateien auftauchte. Roan erklärte, sie habe die "Pflicht, ihr Team zu schützen" und dass "sinnvolle Veränderungen in unserer Branche Rechenschaftspflicht erfordern". In ihrer Ankündigung erwähnte sie weder Epstein noch die Dateien.
Kenia plant, Russland wegen Berichten zu konfrontieren, wonach seine Bürger für den Krieg in der Ukraine rekrutiert werden. Außenminister Musalia Mudavadi nannte die Praxis "inakzeptabel und heimlich" und sagte, Nairobi habe illegale Rekrutierer ausgeschaltet. Die kenianische Regierung schätzt, dass rund 200 ihrer Staatsangehörigen rekrutiert wurden.
Der ehemalige stellvertretende FBI-Direktor Dan Bongino diskutierte die Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Nancy Guthrie bei "Hannity". Er skizzierte drei Szenarien: eine Entführung gegen Lösegeld, ein schief gelaufenes Verbrechen oder ein geplantes Verbrechen. Der Mangel an Anhaltspunkten habe die Ermittler vor beunruhigende Fragen gestellt, so Bongino.
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