Heftige Schusswechsel brachen am Dienstag in der Nähe eines zentralen Gefängnisses in Guineas Hauptstadt Conakry aus, was laut Medienberichten zu einem massiven Sicherheitsaufgebot führte. Der Vorfall, dessen Ursache unklar blieb, ereignete sich in der Nähe des Verwaltungsbezirks Kaloum, wo sich auch der Präsidentenpalast befindet, wie Reuters berichtete.
Unterdessen setzten Polizisten in Australien Berichten zufolge Pfefferspray und Tränengas gegen Demonstranten ein, die gegen den Besuch des israelischen Präsidenten Isaac Herzog protestierten, der von Premierminister Anthony Albanese eingeladen worden war. Die Proteste fanden im Nachgang einer Schießerei bei einer Chanukka-Veranstaltung in Sydney im Dezember statt, bei der mindestens 15 Menschen ums Leben kamen, wie Sky News berichtete.
In Frankreich standen Staatsanwälte vor einem schwierigen Fall, in dem es um die eineiigen Zwillinge Samuel und Jeremy Y. ging, die wegen Mordes vor Gericht standen. DNA-Beweise, die auf der Mordwaffe gefunden wurden, stimmten mit beiden Brüdern überein, was es schwierig machte, festzustellen, wer den Abzug bei der tödlichen Schießerei auf den 17-jährigen Tidiane B. betätigt hatte, wie Sky News berichtete. Die Brüder stehen auch im Verdacht, an einem doppelten Bandenmord und mehreren versuchten Morden beteiligt gewesen zu sein.
Im Iran gab die Justiz bekannt, dass über 2.100 Verurteilte von Ayatollah Ali Chamenei begnadigt oder ihre Strafen reduziert wurden. Die Liste enthielt jedoch keine Personen, die an den jüngsten landesweiten Protesten beteiligt waren, berichtete Euronews. Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld des Jahrestages der Islamischen Revolution, einem Datum, das oft durch ähnliche Gnadenerweise gekennzeichnet ist.
Die globale Nachrichtenlage wird durch die Tatsache ergänzt, dass Kuba mit einer Treibstoffkrise konfrontiert ist, die sich auf die Fluggesellschaften auswirkt. Die kubanische Regierung gab eine Mitteilung heraus, in der die Fluggesellschaften gewarnt wurden, dass ab Dienstag und bis zum 11. März an neun Flughäfen auf der Insel kein Kerosin verfügbar sein wird, so Euronews. Diese Krise ist eine Folge der US-Ölblockade, die Kubas Zugang zu seinen wichtigsten Erdölquellen eingeschränkt hat.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment