OpenAIs eigenständige Codex-Anwendung für Mac-Computer hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht und in ihrer ersten Woche über eine Million Downloads verzeichnet, so VentureBeat. Diese rasche Akzeptanz spiegelt das explosive Wachstum von OpenAIs ChatGPT wider, das Ende 2022 auf den Markt kam. Der Anstieg der Downloads folgte auf die Veröffentlichung der App und des zugrunde liegenden GPT-5.3-Codex-Modells am 2. Februar und signalisierte ein Wachstum von 60 % Woche zu Woche bei den gesamten Codex-Nutzern.
Während OpenAI diesen anfänglichen Erfolg feiert, deutet das Unternehmen auch eine Abkehr vom unbegrenzten kostenlosen Zugang zu seinen leistungsstärksten Tools an, wie VentureBeat berichtet. Dies deutet auf einen Übergang zu einem restriktiveren Modell für seine KI-Anwendungen hin.
Die rasanten Fortschritte in der KI verdeutlichen auch die Herausforderungen in der Infrastruktur. Laut VentureBeat investieren Unternehmen stark in GPU-Infrastruktur für KI-Workloads, aber diese teuren Ressourcen werden oft unterausgelastet. Mark Menger, ein Lösungsarchitekt bei F5, erklärte: "Sie sind zu mehr Arbeit fähig. Sie warten auf Daten." Der Engpass ist nicht die Hardware selbst, sondern die Datenbereitstellungsschicht zwischen Speicher und Berechnung, die oft übersehen wird.
Unterdessen wirkt sich der Aufstieg der KI auch auf die Arbeitsweise der Menschen aus. Eine Studie von Aruna Ranganathan und Xingqi Maggie Ye von der Berkeley Haas School of Business, die in HBR veröffentlicht wurde, ergab, dass KI die Arbeit nicht unbedingt reduziert, sondern vielmehr intensiviert. Die Studie, die von April bis Dezember 2025 durchgeführt wurde, umfasste 200 Mitarbeiter eines in den USA ansässigen Technologieunternehmens. Die Forscher beobachteten einen neuen Rhythmus, in dem die Mitarbeiter mehrere aktive Threads gleichzeitig verwalteten, z. B. Code schreiben, während KI alternative Versionen generierte oder aufgeschobene Aufgaben wiederbelebte.
Die rasante Entwicklung der KI hat auch zu neuen Herausforderungen in der Websicherheit geführt. Hacker News berichtete, dass einige Websites Maßnahmen ergreifen, um sich vor aggressivem Scraping durch KI-Unternehmen zu schützen. Eine solche Maßnahme ist Anubis, ein Proof-of-Work-Schema, das darauf ausgelegt ist, das Scraping teurer zu machen und den automatisierten Zugriff zu verhindern.
In anderen Nachrichten erlangte ein soziales Netzwerk für Bots namens Moltbook Popularität, wie MIT Technology Review berichtete. Moltbook, das am 28. Januar gestartet wurde und sich selbst als Ort für die Interaktion von KI-Agenten bezeichnete, ging schnell viral.
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