Macron fordert Europa zum Handeln auf angesichts globaler Herausforderungen; Kenia konfrontiert Russland wegen Soldatenrekrutierung; Tech-Giganten im Visier
PARIS/NAIROBI/LONDON – In einer Woche, die von internationalen Spannungen und der Prüfung von Unternehmen geprägt war, sind mehrere wichtige Nachrichtenmeldungen aufgetaucht. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte Europa auf, sich als globale Macht zu betätigen, Kenia gelobte, Russland wegen der Rekrutierung seiner Bürger für den Kampf in der Ukraine zu konfrontieren, und die Tech-Giganten Apple und Google sowie Meta sahen sich regulatorischem Druck ausgesetzt.
In einem Gespräch mit einer Gruppe europäischer Zeitungen warnte Macron, dass Europa in einer "Welt der Unordnung" vor einer "massiven Herausforderung" stehe. Er forderte den Kontinent auf, sich auf der Weltbühne zu behaupten, und erklärte, es sei an der Zeit, sich wie eine "Macht" zu verhalten. Macron hob die Notwendigkeit hervor, dass Europa seine Wirtschaft, Verteidigung, Sicherheit und demokratischen Systeme stärken müsse, so BBC World.
Unterdessen kündigte Kenia an, Russland wegen der gemeldeten Rekrutierung kenianischer Bürger für den Krieg in der Ukraine zu konfrontieren. Außenminister Musalia Mudavadi nannte die Praxis "inakzeptabel und heimlich" und erklärte, Nairobi habe illegale Rekrutierer ausgeschaltet. Die kenianische Regierung schätzt, dass rund 200 ihrer Staatsangehörigen rekrutiert wurden, so BBC World. Kenia wird Moskau auffordern, ein Abkommen zu unterzeichnen, das die Einberufung kenianischer Soldaten verbietet.
Im Technologiesektor stimmten Apple und Google zu, Änderungen an ihren App-Stores in Großbritannien vorzunehmen, nachdem die britische Wettbewerbsbehörde, die Competition and Markets Authority (CMA), interveniert hatte. Die CMA erklärte, die Tech-Giganten hätten sich verpflichtet, ihren eigenen Apps keine Vorzugsbehandlung zu gewähren und transparent zu machen, wie andere für den Verkauf zugelassen werden. Dies geschieht sieben Monate nachdem die Regulierungsbehörde erklärte, Apple und Google hätten ein "effektives Duopol" in Großbritannien, so BBC Technology. Die Leiterin der CMA, Sarah Cardell, sagte, die vorgeschlagenen Verpflichtungen "werden die App-Wirtschaft Großbritanniens ankurbeln".
Die Europäische Union ging auch gegen Meta vor und teilte dem Unternehmen mit, dass es gegen seine Regeln verstoßen habe, indem es Chatbots rivalisierender KI-Firmen von WhatsApp blockierte. Die Europäische Kommission erklärte, WhatsApp sei ein "wichtiger Einstiegspunkt" für KI-Chatbots, um Menschen zu erreichen, und behauptete, Meta missbrauche seine dominante Position, indem es diese blockiere, so BBC Technology. Ein Meta-Sprecher sagte der BBC, die EU habe "keinen Grund" zu intervenieren.
In den Wirtschaftsnachrichten meldete BP einen Rückgang der Jahresgewinne und erhöhte sein Ziel für Kostensenkungen, da der Ölriese im vergangenen Jahr von dem Rückgang der Rohölpreise betroffen war. Die Gewinne für 2025 wurden mit 7,5 Milliarden angegeben, gegenüber 8,9 Milliarden im Vorjahr. BP gab auch bekannt, dass es sein Aktienrückkaufprogramm aussetzt und die Ausgaben kürzt. Das Unternehmen hat kürzlich seine Strategie von Investitionen in erneuerbare Energieprojekte auf die Konzentration auf Öl- und Gasgeschäfte umgestellt, so BBC Business.
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