Discord wird bald weltweit von Nutzern verlangen, ihr Alter mit einem Gesichtsscan oder Ausweis zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zuzugreifen, während die EU Meta angewiesen hat, rivalisierende KI-Chatbots auf WhatsApp zuzulassen, und Spotify einen Anstieg der Abonnenten verzeichnete, trotz Künstlerkritik an den Gebühren. Dies sind einige der jüngsten Entwicklungen in den Technologie- und Wirtschaftssektoren, wie die BBC berichtet.
Discord kündigte an, ab Anfang März weltweit Altersverifizierungsmaßnahmen einzuführen. Der Online-Chat-Dienst, der über 200 Millionen monatliche Nutzer hat, zielt darauf ab, Nutzer zu schützen, indem standardmäßig jeder in eine altersgerechte Umgebung gebracht wird, so die BBC. Dieser Schritt folgt bestehenden Altersverifizierungspraktiken in Großbritannien und Australien, wo das Unternehmen bereits die Online-Sicherheitsgesetze einhält.
In anderen Tech-Nachrichten hat die Europäische Union Meta angewiesen, rivalisierende KI-Chatbots auf WhatsApp zuzulassen. Die EU behauptete, Meta habe gegen ihre Regeln verstoßen, indem es die Chatbots anderer KI-Firmen von der Messaging-App blockierte, und forderte "dringende" Änderungen. Der Tech-Gigant hatte den Zugang zu seinem eigenen KI-Assistenten, Meta AI, seit dem 15. Januar eingeschränkt. Die Europäische Kommission erklärte, WhatsApp sei ein "wichtiger Einstiegspunkt" für KI-Chatbots wie ChatGPT. Ein Meta-Sprecher entgegnete, die EU habe "keinen Grund" einzugreifen, und behauptete, die Annahme, WhatsApp Business sei eine wichtige Art und Weise, wie Menschen Chatbots nutzen, sei "falsch".
Unterdessen ergab eine Studie der Universität Oxford, dass KI-Chatbots ungenaue und inkonsistente medizinische Ratschläge geben, was potenzielle Risiken für die Nutzer birgt. Forscher stellten fest, dass Menschen, die KI für Gesundheitsberatung nutzten, eine Mischung aus guten und schlechten Antworten erhielten, was es schwierig machte, vertrauenswürdige Informationen zu erkennen. Dr. Rebecca Payne, die leitende Ärztin der Studie, erklärte, es könne "gefährlich" sein, wenn Menschen Chatbots nach ihren Symptomen fragen.
In der Geschäftswelt meldete Spotify einen Anstieg der zahlenden Abonnenten, die in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 290 Millionen erreichten, was zu einem Nettogewinn von 1,17 Milliarden führte. Dieses Wachstum erfolgte trotz anhaltender Kritik von Künstlern an der Zahlungsstruktur der Plattform. Das schwedische Unternehmen gab an, fast 11 Milliarden an Künstler gezahlt zu haben.
Zusätzlich wurde eine "bedrohliche" Disney-Werbung mit einem abgetrennten Körper von der Advertising Standards Authority (ASA) verboten. Die ASA stellte fest, dass die Werbung für den Film Predator Badlands, die einen Außerirdischen zeigte, der eine abgetrennte menschliche Figur hielt, wahrscheinlich Kinder erschrecken und beunruhigen würde. Disney argumentierte, der abgetrennte Körper sei der eines Roboters.
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