Ford Motor Company meldete im vergangenen Jahr einen Verlust von 900 Millionen US-Dollar durch unerwartete Zölle, während Boston Dynamics bekannt gab, dass sein CEO zurücktritt, und der kolumbianische Präsident Gustavo Petro enthüllte, dass er ein Attentat überlebt hat. Diese Entwicklungen, zusammen mit einer Erinnerung von Mark Carney an Donald Trump bezüglich einer wichtigen Grenzbrücke und einem französischen Aufruf nach Zeugen in einem Fall von sexuellem Missbrauch, verdeutlichen einen geschäftigen Nachrichtenzyklus.
Laut BBC Business gaben Ford-Manager an, dass die Zollkosten des Autoherstellers aufgrund einer kurzfristigen Änderung im Zollbefreiungsprogramm der Trump-Administration um 900 Millionen US-Dollar höher ausfielen als erwartet. Das Programm sollte Automobilunternehmen helfen, Abgaben auf importierte Teile für in den USA montierte Fahrzeuge auszugleichen. Ein späteres Inkrafttreten der Richtlinie, das im Dezember mitgeteilt wurde, führte jedoch zu geringeren Gewinnen aus den Gutschriften als erwartet, wie Ford-CEO Jim Farley erklärte.
In anderen Nachrichten gab Boston Dynamics-CEO Robert Playter seinen Rücktritt nach 30 Jahren bei dem Robotikunternehmen bekannt, so TechCrunch. Amanda McMaster, die CFO des Unternehmens, wird als Interims-CEO fungieren, während ein Nachfolger gesucht wird. Boston Dynamics würdigte Playters bedeutende Beiträge und nannte ihn "eine Ikone der globalen Robotikindustrie".
Unterdessen gab der kolumbianische Präsident Gustavo Petro bekannt, dass er einem Attentat entgangen sei, als er mit seinen Töchtern mit dem Hubschrauber unterwegs war, wie Al Jazeera berichtete. Petro sagte, sein Hubschrauber sei aus Angst vor einem Angriff nicht landen können. Zuvor hatte er vor einem angeblichen Komplott von Drogenhändlern gewarnt.
Zu den internationalen Nachrichten kommt hinzu, dass Mark Carney Donald Trump daran erinnerte, dass Kanada die Gordie Howe International Bridge, eine wichtige Grenzbrücke zwischen Detroit und Windsor, Ontario, bezahlt hat, so The Guardian. Trump hatte zuvor gedroht, die Brücke zu blockieren. Carney erklärte, er habe ein positives Gespräch mit Trump geführt, nachdem der US-Präsident gedroht hatte, die Brücke zu blockieren, und erinnerte den Präsidenten daran, dass Kanada die Struktur bezahlt habe und dass die USA Miteigentümer seien.
Schließlich riefen französische Staatsanwälte nach Zeugen in einem Fall auf, in dem ein 79-jähriger ehemaliger Lehrer, Jacques Leveugle, beschuldigt wird, 89 Minderjährige missbraucht zu haben, wie Euronews berichtete. Der Mann hat die Vergewaltigung und sexuelle Nötigung der Minderjährigen seit den 1960er Jahren in mehreren Ländern gestanden. Staatsanwalt Etienne Manteaux sprach in Grenoble mit Reportern, um den Fall bekannt zu machen und weitere Zeugenaussagen zu erhalten.
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