KI-Chatbots geraten wegen medizinischer Ratschläge und EU-Kartellbedenken in die Kritik
LONDON - 12. Februar 2026 - Künstliche Intelligenz (KI)-Chatbots stehen nach einer Studie der Universität Oxford, die ihre medizinischen Ratschläge als ungenau und inkonsistent einstuft, unter Beobachtung, was möglicherweise Risiken für die Nutzer birgt. Gleichzeitig hat die Europäische Union Meta angewiesen, rivalisierenden KI-Firmen Zugang zu seiner WhatsApp-Plattform zu gewähren, und beruft sich dabei auf Verstöße gegen das Kartellrecht.
Die Oxford-Studie, die im November 2025 durchgeführt wurde, ergab, dass KI-Chatbots eine Mischung aus hilfreichen und unzuverlässigen Antworten auf Gesundheitsfragen lieferten, was es für die Nutzer erschwert, vertrauenswürdige Ratschläge zu erkennen. Dr. Rebecca Payne, die leitende Ärztin der Studie, warnte, dass die Suche nach medizinischem Rat bei Chatbots "gefährlich" sein könnte. Die Forschung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nutzung von KI zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens zunimmt. Eine Umfrage von Mental Health UK ergab, dass über ein Drittel der Einwohner Großbritanniens KI in dieser Funktion nutzen.
In einer separaten Entwicklung hat die Europäische Kommission Meta beschuldigt, gegen ihre Regeln verstoßen zu haben, indem sie rivalisierenden KI-Firmen die Ausführung von Chatbots auf WhatsApp verwehrt. Die EU erklärte, dass WhatsApp, das Meta am 15. Januar geändert hat, ein entscheidender Einstiegspunkt für KI-Chatbots wie ChatGPT ist, um Nutzer zu erreichen. Die Kommission warf Meta vor, seine dominante Position zu missbrauchen, indem es diese Wettbewerber blockierte. Ein Meta-Sprecher antwortete der BBC und erklärte, die EU habe "keinen Grund" einzugreifen und habe "falsche" Annahmen über die Nutzung von WhatsApp Business für Chatbots getroffen.
In anderen Nachrichten sucht ein französischer Staatsanwalt nach Zeugen in dem Fall des 79-jährigen ehemaligen Lehrers Jacques Leveugle, dem seit den 1960er Jahren in mehreren Ländern die Vergewaltigung und sexuelle Nötigung von 89 Minderjährigen vorgeworfen wird. Staatsanwalt Etienne Manteaux sprach in Grenoble mit Reportern, um den Fall bekannt zu machen, in dem Leveugle auch Sterbehilfe gestanden hat.
Der Nachrichtenbulletin von Euronews vom 11. Februar 2026 hob auch andere wichtige Geschichten hervor, darunter die anhaltenden Herausforderungen, mit denen junge Menschen und ältere Menschen in Gaza konfrontiert sind, wie Al Jazeera berichtete.
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