OpenAI aktualisiert sein Deep-Research-Tool ChatGPT mit einem Vollbild-Viewer, der es Benutzern laut The Verge erleichtern soll, durch KI-generierte Berichte zu navigieren. Unterdessen äußerte sich Palantir-CEO Alex Karp in einem vorab aufgezeichneten Video zu den Bedenken der Mitarbeiter hinsichtlich der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), wie Wired berichtete. In anderen KI-Entwicklungen aktualisiert OpenAI seine Responses API, um Agent-Fähigkeiten und eine vollständige Terminal-Shell zu unterstützen, und eine neue "Observational Memory"-Technologie senkt die Kosten für KI-Agenten, beides laut VentureBeat.
Der neue Viewer für das Deep-Research-Tool von ChatGPT, wie von The Verge detailliert beschrieben, ermöglicht es Benutzern, durch Berichte zu scrollen und zu bestimmten Abschnitten zu springen. Dieses Update zielt darauf ab, die Benutzererfahrung bei der Überprüfung von KI-generierten Inhalten zu verbessern.
Palantirs CEO, Alex Karp, äußerte sich zu den Bedenken der Mitarbeiter hinsichtlich der Beteiligung des Unternehmens an ICE. Wired berichtete, dass Karps vorab aufgezeichnetes Video mit den Mitarbeitern geteilt wurde, nachdem wochenlang Fragen zur Zusammenarbeit von Palantir mit der Behörde gestellt worden waren. Courtney Bowman, Palantirs Global Director of Privacy and Civil Liberties Engineering, schrieb in einer von Wired eingesehenen E-Mail, dass das Video eine "ausführliche Diskussion" mit Karp über die Rolle des Unternehmens in der Welt war.
OpenAI verbessert laut VentureBeat auch seine Responses API. Diese Updates umfassen Server-seitige Kompaktierung und Hosted Shell, was einen Abschied von begrenzten KI-Agenten signalisiert. "Die Ära des begrenzten Agenten geht zu Ende", so VentureBeat.
Darüber hinaus berichtete VentureBeat über "Observational Memory", eine von Mastra entwickelte Open-Source-Technologie, die darauf abzielt, die Leistung von KI-Agenten zu verbessern. Diese Technologie priorisiert Persistenz und Stabilität gegenüber dynamischer Abfrage und kann potenziell die Kosten für KI-Agenten um den Faktor 10 senken und RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation) bei Langkontext-Benchmarks übertreffen.
In verwandten Nachrichten hob VentureBeat hervor, wie KI-Modelle in der Betrugserkennung eingesetzt werden, insbesondere Mastercard's Decision Intelligence Pro (DI Pro). Diese Plattform kann einzelne Transaktionen analysieren und verdächtige Transaktionen in Millisekunden identifizieren. "Die betrügerischen Einkäufe unter diesen zu finden – ohne Fehlalarme zu jagen – ist eine unglaubliche Aufgabe, weshalb Betrüger in der Lage waren, das System auszutricksen", sagte Johan Gerber, EVP von Mastercard.
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