Discord wird bald weltweit von Nutzern verlangen, ihr Alter mit einem Gesichtsscan oder Ausweis zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zugreifen zu können, wie der Online-Chat-Dienst ankündigte, während die EU Meta aufforderte, rivalisierende KI-Chatbots auf WhatsApp zuzulassen. Unterdessen meldete Spotify einen Anstieg der Abonnenten, und eine neue Studie warnte vor den Gefahren von KI-Chatbots, die medizinische Ratschläge geben. Diese Entwicklungen geschehen, während Bangladesch sich auf seine erste Wahl seit dem Aufstand von 2024 vorbereitet.
Discord, das über 200 Millionen monatliche Nutzer hat, wird ab Anfang März weltweit Altersverifizierungsmaßnahmen einführen. Dieser Schritt, der darauf abzielt, jugendliche Nutzer zu schützen, wird von den Nutzern verlangen, ihr Alter über einen Gesichtsscan oder einen Ausweis-Upload zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zugreifen zu können, so BBC Technology. Das Unternehmen setzt bereits in Großbritannien und Australien Alterskontrollen um, um die Online-Sicherheitsgesetze einzuhalten.
In anderen Tech-Nachrichten hat die Europäische Union Meta angewiesen, Chatbots rivalisierender KI-Firmen auf WhatsApp zuzulassen, da der Tech-Gigant gegen seine Regeln verstoßen habe, indem er diese blockierte. Die EU erklärte, dass WhatsApp ein entscheidender Einstiegspunkt für KI-Chatbots wie ChatGPT sei, um Nutzer zu erreichen, und beschuldigte Meta, seine dominante Position zu missbrauchen. Ein Meta-Sprecher sagte der BBC, dass die EU "keinen Grund" habe, einzugreifen.
Spotify verzeichnete trotz Kritik von Künstlern wegen Gebühren einen deutlichen Anstieg der Abonnenten. Die zahlenden Abonnenten stiegen in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 um 9 Millionen auf 290 Millionen. Dieses Wachstum trug dazu bei, dass der Nettogewinn des Musikgiganten auf 1,17 Milliarden stieg, wie in seinen Finanzergebnissen berichtet wurde. Die Plattform sieht sich jedoch weiterhin Kritik hinsichtlich der Beträge ausgesetzt, die an Künstler für ihre Songs auf der Plattform gezahlt werden, obwohl fast 11 Milliarden an Künstler gezahlt wurden.
Eine Studie der Universität Oxford warnte vor den Risiken von KI-Chatbots, die medizinische Ratschläge geben. Forscher stellten fest, dass KI-Chatbots ungenaue und inkonsistente Ratschläge geben, was möglicherweise Gefahren für die Nutzer birgt. Dr. Rebecca Payne, leitende Ärztin der Studie, erklärte, dass es für Menschen "gefährlich" sein könnte, Chatbots nach ihren Symptomen zu fragen.
Schließlich bereitet sich Bangladesch auf seine 13. Parlamentswahl vor, die erste seit dem Aufstand von 2024. Die für Donnerstag angesetzte Wahl wird von über 157.000 Polizisten, 100.000 Soldaten und Tausenden von anderem Sicherheitspersonal stark bewacht werden. Fast 127 Millionen Menschen sind wahlberechtigt.
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