Generalstaatsanwältin Pam Bondi sah sich während einer Anhörung am Mittwoch von den Demokraten im Repräsentantenhaus intensiver Kritik ausgesetzt, die sich auf die Behandlung der Jeffrey-Epstein-Akten durch das Justizministerium bezog. In der umstrittenen Sitzung wurden Vorwürfe der "Vertuschung" und "Spionage" laut. Bondi vermied es jedoch weitgehend, den Abgeordneten direkte Antworten zu geben, so CBS News.
Die Anhörung vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses sah, wie Demokraten Bondi beschuldigten, die Identitäten von Personen in den Epstein-Dokumenten geschwärzt und es versäumt zu haben, die Namen von Missbrauchsüberlebenden zu schützen, von denen einige anwesend waren. Bondi wich den Fragen wiederholt aus und wies die Anfragen als "politisch" zurück, berichtete CBS News. Zusätzlich zu der Kontroverse wurde Bondi dabei beobachtet, wie sie ein Dokument mit der Aufschrift "Jayapal Pramila Suchverlauf" in der Hand hielt, das sich auf die demokratische Abgeordnete Pramila Jayapal aus Washington bezog. Das Dokument enthielt Dateien aus den Epstein-Akten des Justizministeriums, einschließlich Aktennummern und Beschreibungen, wie von Fotojournalisten festgehalten, berichtete CBS News.
In anderen Nachrichten nahmen die Behörden in Arizona eine Person im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Entführung von Nancy Guthrie, der Mutter der "Today"-Show-Moderatorin Savannah Guthrie, fest und ließen sie wieder frei, berichtete ABC News. Die Person wurde während einer Verkehrskontrolle am Dienstagabend festgenommen, und eine mit der Person in Verbindung stehende Wohnung wurde durchsucht. Das FBI ist an den Ermittlungen beteiligt.
Ebenfalls am Mittwoch identifizierten die Behörden in Florida den 51-jährigen Russell Kot als Verdächtigen in den Tötungsdelikten an sechs Personen in zwei Wohnhäusern. Kot starb anscheinend an selbst zugefügten Verletzungen nach dem mutmaßlichen Amoklauf, so ABC News.
In den Mediennachrichten hat The Washington Post in den letzten Jahren seine Mitarbeiter durch Entlassungen und Abfindungen erheblich reduziert. Die Zeitung beschäftigt derzeit rund 1.300 Mitarbeiter, gegenüber etwa 2.500 im Oktober 2023, so Jeremy Barr vom The Guardian, ein ehemaliger Medienreporter der Post, wie von Fox News berichtet. Die Zeitung hat kürzlich eine Entlassungsrunde durchgeführt und ihre Sportabteilung aufgelöst.
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