Lumma Stealer, ein berüchtigter Infostealer, der im letzten Jahr fast 395.000 Windows-Computer infizierte, ist laut Forschern mit neuen, schwer zu entdeckenden Angriffen wieder aufgetaucht. Die Malware, die erstmals 2022 auftauchte, nutzt ein Cloud-basiertes Malware-as-a-Service-Modell, um sich über Lockseiten zu verbreiten, die Raubkopien von Software und anderen Inhalten anbieten, berichtete Ars Technica. Diese Nachricht kommt, während Anthropic seine Claude Cowork AI Agent Software für Windows veröffentlichte und der Open-Source-KI-Assistent OpenClaw des österreichischen Entwicklers Peter Steinberger rasch angenommen wurde.
Die Rückkehr von Lumma Stealer markiert einen Rückschlag im Kampf gegen Cyberkriminalität. Die Malware stiehlt Anmeldeinformationen und sensible Dateien von infizierten Maschinen. Ihre ursprüngliche Infrastruktur wurde im vergangenen Mai von Strafverfolgungsbehörden lahmgelegt, aber die Angreifer haben sie wieder aufgebaut und setzen den Stealer erneut in großem Umfang ein, so Ars Technica.
Unterdessen wurde am Montag die Claude Cowork AI Agent Software von Anthropic auf Windows gestartet, wodurch Dateiverwaltung und Aufgabenautomatisierung für etwa 70 % des Desktop-Computing-Marktes verfügbar wurden, berichtete VentureBeat. Die Windows-Version bietet "volle Funktionsparität" mit der macOS-Version, einschließlich Dateizugriff, mehrstufiger Aufgabenabwicklung und Plugin-Integration. Benutzer können auch globale und ordnerspezifische Anweisungen für die KI festlegen.
Die rasche Akzeptanz von OpenClaw, einem Open-Source-KI-Assistenten, der von Peter Steinberger entwickelt wurde, hat ebenfalls Aufmerksamkeit erregt. OpenClaw ermöglicht es Benutzern, Arbeiten zu erledigen und Aufgaben auf ihren Computern und Telefonen mithilfe von natürlicher Sprache auszuführen, so VentureBeat. Seine "erlaubnisfreie" Architektur hat jedoch Sicherheitsbedenken aufgeworfen, was zur Entwicklung von NanoClaw, einer leichteren und sichereren Version, führte.
In anderen Nachrichten glaubt der CEO von Google DeepMind und Nobelpreisträger Sir Demis Hassabis, dass die Welt am Rande einer "Renaissance" steht, die von künstlicher Intelligenz angetrieben wird, warnt aber vor einer turbulenten Übergangsphase, die ein Jahrzehnt oder länger dauern wird. Im Gespräch mit Fortune stellte Hassabis sich eine Zukunft vor, in der KI die komplexesten Probleme des Planeten löst.
Schließlich beendeten buddhistische Mönche einen 108-tägigen, 2.300 Meilen langen Friedensmarsch von Texas nach Washington, D.C., berichtete NPR News. Tausende versammelten sich in der Washington National Cathedral, um das Ende ihrer Reise mitzuerleben.
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