Elektrofahrzeuge könnten in Afrika früher als bisher angenommen wirtschaftlich konkurrenzfähig werden, möglicherweise bereits bis 2040, so eine neue Analyse. Unterdessen steht die Vereinigten Staaten vor einer drohenden fiskalischen Herausforderung, da erwartet wird, dass ihre Staatsverschuldung bis 2030 Rekordhöhen erreichen wird. In anderen Finanznachrichten hat sich die Beziehung zwischen Goldpreisen und Zinssätzen unvorhersehbar entwickelt, und Big Oil verstärkt die globale Exploration außerhalb Amerikas.
Eine Studie ergab, dass Elektrofahrzeuge (EVs) in Afrika bis 2040 günstiger im Unterhalt sein könnten als Benzinfahrzeuge, was durch das Potenzial des netzfernen Solarladens getrieben wird. Dies ist eine deutliche Abkehr von früheren Analysen, die davon ausgingen, dass Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen den Kontinent mindestens bis 2050 dominieren würden. Die wirtschaftliche Argumentation für EVs wird immer stärker, da Batterien und die Fahrzeuge, die sie antreiben, immer günstiger werden, was sich potenziell auf elektrische Zweiräder, Autos, größere Automobile und sogar Minibusse in den meisten afrikanischen Ländern auswirken könnte (MIT Technology Review).
Der Übergang zu EVs in Afrika steht jedoch vor Hürden, darunter ein unzuverlässiges Stromnetz, eine begrenzte Ladeinfrastruktur und ein mangelnder Zugang zu erschwinglicher Finanzierung.
Gleichzeitig sind die USA auf dem Weg, fiskalische Rekorde zu brechen. Die Staatsverschuldung wird voraussichtlich bis 2030 auf 120 % des BIP steigen und damit den bisherigen Rekord von 106 % übertreffen, der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgestellt wurde. Die USA haben derzeit ein Bundesdefizit von 1,9 Billionen US-Dollar und eine Staatsverschuldung in Höhe von 101 % des BIP, so ein Bericht des Congressional Budget Office (CBO). Finanzaufsichtsbehörden warnen, dass solch hohe Schuldenstände eine "selbst zugefügte Wunde" sein könnten, da die USA ihre Verantwortung gegenüber ihren Bürgern, einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und der nationalen Sicherheit vernachlässigen (Fortune).
Im Energiesektor verstärkt Big Oil die globale Exploration außerhalb Amerikas. Chevron kündigte am 11. Februar seine Rückkehr nach Libyen an, nach einer 15-jährigen Abwesenheit. Dieser Schritt erfolgt, da der US-Schieferölboom reift, was große Produzenten dazu veranlasst, in kostspielige globale Bemühungen zu investieren (Fortune).
Auch die Finanzmärkte erleben Veränderungen. Der Goldpreis und die realen Zinssätze, historisch invers korreliert, sind unvorhersehbar geworden. Torsten Slok, Chefökonom von Apollo, stellte fest, dass die starke Korrelation zwischen Gold und Realzinsen zusammenbrach, als die Fed 2022 begann, die Zinssätze anzuheben. Gold hat traditionell als sicherer Hafen gedient, aber sein Verhalten ist jetzt weniger vorhersehbar (Fortune).
In anderen Nachrichten entwickeln Forscher Modelle zur Vorhersage der Enantioselektivität chemischer Reaktionen. Diese Modelle zielen darauf ab, Herausforderungen in der asymmetrischen Katalyse zu bewältigen, wo begrenzte Daten und komplexe mechanistische Transformationen genaue Vorhersagen behindern können (Nature News).
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment