SpaceX entfernte ein wichtiges Ausrüstungsteil an seinem Startplatz in Florida, während der Einsatz eines neuen Anti-Drohnen-Lasers durch das Militär zu einer Flughafensperrung in Texas führte und das US-Gerichtssystem in Minnesota unter einem Anstieg von Einwanderungsfällen leidet. Diese Ereignisse, zusammen mit einer Präsidialverfügung im Zusammenhang mit Kohle und dem Wiederaufleben eines berüchtigten Infostealers, verdeutlichen eine ereignisreiche Woche mit Entwicklungen in den Bereichen Technologie, Politik und Strafverfolgung.
Am Launch Complex 39A im Kennedy Space Center der NASA entfernte SpaceX den Crew Access Arm, der von Astronauten zum Einsteigen in Raumschiffe verwendet wird, so Ars Technica. Der Standort, ursprünglich für die Saturn V-Raketen gebaut und später für das Space Shuttle-Programm genutzt, ist heute der Startpunkt für die Falcon 9- und Falcon Heavy-Raketen von SpaceX. Dieser Schritt ebnet den Weg für weitere Modifikationen.
Unterdessen wurde der El Paso International Airport in Texas vorübergehend geschlossen, nachdem das Militär einen neuen Anti-Drohnen-Laser eingesetzt hatte, berichtete Ars Technica. Die Federal Aviation Administration (FAA) sperrte zunächst den Luftraum bis zu einer Höhe von 18.000 Fuß über dem Flughafen für 10 Tage, öffnete ihn aber weniger als 10 Stunden später wieder. US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte die Schließung als Reaktion auf einen "Kartell-Drohnen-Einbruch".
In Minnesota steht das US-Gerichtssystem unter immensem Druck aufgrund eines Anstiegs von Einwanderungsfällen, berichtete Wired. Seit Dezember hat die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) etwa 4.000 Menschen verhaftet, was zu einer "Lawine von Fällen" führte, die beim US-Bezirksgericht eingereicht wurden. Anwälte reichten allein in Minnesota fast so viele Habeas-Corpus-Petitionen ein, wie im gesamten US-Bundesstaat in einem Jahr, so Wireds Überprüfung der Gerichtsunterlagen.
In anderen Nachrichten erhielt Präsident Trump eine Auszeichnung von einer Lobbygruppe für fossile Brennstoffe und erließ anschließend eine Exekutivverfügung zur Förderung der Kohleindustrie, so Ars Technica. Die Anordnung würde das Militär zwingen, Kohle zu kaufen, obwohl Kohle die zweitteuerste und umweltschädlichste Energiequelle für das US-Stromnetz ist.
Schließlich ist der Lumma Stealer, ein Infostealer, der im vergangenen Jahr fast 395.000 Windows-Computer infizierte, wieder aufgetaucht, berichtete Ars Technica. Die Malware, die erstmals 2022 auftauchte, verwendet ein Cloud-basiertes "Malware-as-a-Service"-Modell, um Lockseiten zu verteilen, die gecrackte Software und Raubkopien anbieten und Anmeldeinformationen und sensible Dateien stehlen. Die Strafverfolgungsbehörden hatten zuvor die Infrastruktur von Lumma lahmgelegt, aber sie ist jetzt wieder in großem Umfang im Einsatz.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment