Der iranische Sicherheitschef Ali Larijani beschuldigte Israel, Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über Teherans Atomprogramm sabotieren zu wollen, so Al Jazeera. Während eines Besuchs in Doha, Katar, erklärte Larijani, Israel konstruiere Vorwände, um die Gespräche zu torpedieren, möglicherweise um einen neuen Krieg anzuzetteln und die Region zu destabilisieren. Gleichzeitig protestierten Landwirte in Madrid gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen, und KI-Unternehmen wie Anthropic sehen sich mit Kritik am Energieverbrauch ihrer Rechenzentren konfrontiert.
Larijanis Anschuldigungen, berichtet von Al Jazeera, erfolgten während eines Interviews, in dem er über die laufenden Atomverhandlungen sprach. Er traf sich am Mittwoch mit hochrangigen Beamten in Doha im Rahmen seiner diplomatischen Bemühungen. Die Einzelheiten der angeblichen israelischen Sabotage wurden in dem Bericht nicht näher erläutert.
Unterdessen versammelten sich in Madrid Hunderte von Traktoren und Tausende von Landwirten, um gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen mit lateinamerikanischen Ländern zu protestieren, wie Euronews berichtete. Die Landwirte, die am Mittwoch etwa 500 Traktoren durch die Stadt fuhren, äußerten Bedenken hinsichtlich niedriger Einkommen, steigender Kosten und strenger Vorschriften und forderten sofortiges Handeln zum Schutz der spanischen Ernährungssicherheit. Der Protest verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen, als die Traktoren zum Landwirtschaftsministerium fuhren.
Im Technologiesektor gehen KI-Unternehmen auf Bedenken hinsichtlich ihrer Umweltbelastung ein. Anthropic, wie von The Verge berichtet, verspricht, die Auswirkungen seiner Rechenzentren auf die lokalen Stromkosten zu begrenzen, und schließt sich damit anderen Technologieunternehmen an, die auf den wachsenden Gegenwind wegen des Energiebedarfs der KI-Infrastruktur reagieren.
Ebenfalls in der Tech-Welt veröffentlichte xAI, Elon Musks KI-Labor, ein 45-minütiges All-Hands-Meeting-Video auf X, das Details über die Produkt-Roadmap des Unternehmens und seine Verbindungen zur X-Plattform enthüllte, so TechCrunch. Das Video ging auch auf die jüngsten Entlassungen infolge einer sich ändernden Organisationsstruktur ein.
In anderen Nachrichten beleuchtete eine Dokumentation von Al Jazeera, "To Die for Palestine – Ep 2", die Geschichten von zwei Männern, die ihr Leben dem palästinensischen Widerstand widmeten. Bashir Jibril, geboren in Jerusalem, schloss sich nach dem arabisch-israelischen Krieg von 1967 der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) an und wurde 1978 bei einer Autobombenexplosion in Athen getötet. Faris Glubb, ebenfalls in Jerusalem geboren, schloss sich Fatah an.
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