SpaceX entfernte ein wichtiges Ausrüstungsteil an seinem Startplatz in Florida, während die Federal Aviation Administration den El Paso International Airport aufgrund einer Militäroperation kurzzeitig schloss, und die Expansionspläne von ICE stehen laut aktuellen Berichten unter Beobachtung. Diese Ereignisse, zusammen mit dem Wiederaufleben eines gefährlichen Infostealers, unterstreichen eine ereignisreiche Woche mit Entwicklungen in den Bereichen Technologie, Strafverfolgung und nationale Sicherheit.
Im Kennedy Space Center der NASA entfernte SpaceX den Crew Access Arm von Startkomplex 39A, dem Standort, der für den Start von Falcon 9- und Falcon Heavy-Raketen genutzt wird, so Ars Technica. Die Entfernung dieses Arms, der es Astronauten ermöglichte, Raumschiffe zu betreten, ist Teil laufender Modifikationen. Der Standort, ursprünglich für die Saturn V-Raketen gebaut und später für das Space Shuttle-Programm genutzt, ist heute ein wichtiger Startpunkt für SpaceX.
Unterdessen erlebte der El Paso International Airport in Texas eine vorübergehende Schließung seines Luftraums aufgrund einer Militäroperation. Die FAA schloss den Luftraum bis zu 18.000 Fuß über dem Flughafen am Dienstagabend und öffnete ihn weniger als 10 Stunden später wieder, so Ars Technica. US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte, die Schließung sei eine Reaktion auf einen "Kartell-Drohnenangriff".
Im Bereich der Cybersicherheit ist der Lumma Stealer, ein Infostealer, der im vergangenen Jahr fast 395.000 Windows-Computer infizierte, wieder aufgetaucht. Laut Ars Technica berichteten Forscher, dass Lumma mit schwer zu entdeckenden Angriffen zurück ist, die Anmeldeinformationen und sensible Dateien stehlen. Die Malware, die erstmals 2022 in russischsprachigen Cybercrime-Foren auftauchte, verwendet ein Cloud-basiertes Malware-as-a-Service-Modell, um sich zu verbreiten.
Die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) macht ebenfalls Schlagzeilen. WIRED berichtete, dass die Expansionspläne von ICE das US-Gerichtssystem in Minnesota an seine Belastungsgrenze bringen. Seit Beginn der Operation Metro Surge im Dezember haben Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde etwa 4.000 Menschen verhaftet, was zu einem Anstieg der in dem US-Bezirksgericht in Minnesota eingereichten Fälle führte. Anwälte reichten allein in Minnesota fast so viele Habeas-Corpus-Petitionen ein, wie im gesamten US-Bundesstaat in einem Jahr, so WIREDs Überprüfung der Gerichtsakten.
Darüber hinaus veröffentlichte WIRED Einzelheiten über die geplante Expansion von ICE in mehr als 150 Büroräume in den Vereinigten Staaten, darunter 54 spezifische Adressen. Die Behörde plant, bestehende Regierungsräume zu besetzen und sich Räume mit Arztpraxen und kleinen Unternehmen zu teilen, so der Bericht.
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