Lumma Stealer, ein berüchtigter Infostealer, der im letzten Jahr Hunderttausende von Windows-Computern infizierte, ist mit neuen, schwer zu entdeckenden Angriffen wieder aufgetaucht, so ein Bericht von Ars Technica. Die Malware, auch bekannt als Lumma Stealer, erschien erstmals 2022 und nutzt ein Cloud-basiertes Malware-as-a-Service-Modell, um sich über Lockseiten zu verbreiten, die Raubkopien von Software und andere verlockende Inhalte anbieten.
Die ursprüngliche Infrastruktur von Lumma wurde im vergangenen Mai von Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt lahmgelegt, nachdem sie in nur zwei Monaten fast 395.000 Windows-Computer infiziert hatte, berichtete Ars Technica. Forscher haben jedoch festgestellt, dass Lumma in großem Umfang zurück ist und Anmeldeinformationen und sensible Dateien stiehlt. Die Rückkehr der Malware unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch Cyberkriminelle und die sich entwickelnden Taktiken, die sie anwenden.
Unterdessen hat das chinesische KI-Startup Zhupai, auch bekannt als z.ai, sein neues großes Sprachmodell GLM-5 vorgestellt, berichtete VentureBeat. Das Modell, das eine Open-Source-MIT-Lizenz behält, erreichte eine rekordniedrige Halluzinationsrate im unabhängigen Artificial Analysis Intelligence Index v4.0. Mit einem Wert von -1 im AA-Omniscience Index führt GLM-5 nun die KI-Industrie in Bezug auf die Zuverlässigkeit des Wissens an, so VentureBeat.
In einer weiteren Entwicklung hat der österreichische Entwickler Peter Steinberger's Open-Source-KI-Assistent OpenClaw eine rasche Verbreitung erfahren, stellte VentureBeat fest. Die "erlaubnisfreie" Architektur von OpenClaw warf jedoch Sicherheitsbedenken auf. Um dies zu beheben, veröffentlichte Steinberger NanoClaw, eine leichtere und sicherere Version des KI-Assistenten, ebenfalls unter einer Open-Source-MIT-Lizenz.
In anderen Nachrichten ergab eine archäologische Entdeckung aus dem Jahr 1939, die die Olmeken und den mesoamerikanischen Langen Kalender betraf, dass die Olmeken viel älter waren als bisher angenommen, so Hacker News. Die Entdeckung, die einen Stein namens Stela C betraf, lieferte ein Datum vom 3. September 32 v. Chr., was viel früher war als die Maya-Zivilisation.
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