Lumma Stealer, ein berüchtigter Infostealer, der im letzten Jahr in einem Zeitraum von zwei Monaten fast 395.000 Windows-Computer infizierte, ist laut Forschern mit neuer Stärke wieder aufgetaucht. Die Malware, auch bekannt als Lumma Stealer, erschien erstmals 2022 in russischsprachigen Cybercrime-Foren und ist nun wieder in großem Umfang im Einsatz, wobei sie schwer zu entdeckende Angriffe nutzt, um Anmeldeinformationen und sensible Dateien zu stehlen, wie Ars Technica berichtet.
Lummas Wiederaufleben unterstreicht die sich entwickelnde Natur der Cyberbedrohungen. Die Malware arbeitet unter einem Cloud-basierten Malware-as-a-Service-Modell und stellt eine weitläufige Infrastruktur von Domains für das Hosting von Köderseiten bereit. Diese Seiten bieten kostenlose gecrackte Software, Spiele und Raubkopien von Filmen an, um Opfer zum Herunterladen der bösartigen Software zu verleiten, so Ars Technica.
In anderen Nachrichten stellte das chinesische KI-Startup z.ai sein neuestes Large Language Model, GLM-5, vor, das eine rekordniedrige Halluzinationsrate erreicht, so VentureBeat. Das Modell, das eine Open-Source-MIT-Lizenz behält, führt die KI-Industrie in Bezug auf die Zuverlässigkeit des Wissens an, indem es weiß, wann es sich enthalten soll, anstatt Informationen zu erfinden, so VentureBeat.
In der Zwischenzeit bekämpfen Cybersicherheitsforscher weiterhin neue Bedrohungen. Eine solche Bedrohung umfasste Ransomware, die Dateien auf dem System eines Opfers verschlüsselte und sie unbrauchbar machte, bis ein Lösegeld gezahlt wurde, wie MIT Technology Review berichtete. Die Datei, die auf VirusTotal hochgeladen wurde, löste benutzerdefinierte Malware-Erkennungsmaßnahmen aus.
Im Bereich der Archäologie lieferte die Entdeckung der Stele C entscheidende Einblicke in die Olmeken-Zivilisation. Der von Marion und Matthew Stirling gefundene Stein enthielt ein Datum, das die Zeitachse der Olmeken zurückverlegte und offenbarte, dass sie viel älter waren als die Maya, so Hacker News.
Schließlich haben Forscher von QuTech in Delft, Niederlande, eine neue Chiparchitektur entwickelt, die es erleichtern könnte, Quantenprozessoren auf Basis von Halbleiter-Spin-Qubits zu testen und zu skalieren, so Phys.org. Die Qubit-Array Research Platform for Engineering and Testing (QARPET) wird voraussichtlich die Quantencomputerfähigkeiten vorantreiben.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment