Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Berichten zufolge seine Tochter Kim Ju Ae als seine Nachfolgerin bestimmt, so der südkoreanische Geheimdienst. Der Nationale Geheimdienst (NIS) traf diese Einschätzung auf der Grundlage einer "Reihe von Umständen", darunter ihre zunehmende öffentliche Präsenz bei offiziellen Veranstaltungen, wie von BBC World berichtet.
Die Einschätzung des NIS erfolgt, nachdem Kim Ju Ae in den letzten Monaten ihren Vater bei hochkarätigen Veranstaltungen begleitet hat, darunter ein Besuch in Peking im September, ihre erste bekannte Auslandsreise. Die Behörde erklärte, sie werde weiterhin beobachten, ob sie am Parteikongress Nordkoreas teilnimmt. Über Kim Ju Ae ist wenig bekannt.
In anderen Nachrichten haben sich Apple und Google bereit erklärt, Änderungen an ihren App-Stores in Großbritannien vorzunehmen, nachdem die britische Wettbewerbsbehörde interveniert hatte, wie von BBC Technology berichtet. Die Competition and Markets Authority (CMA) erklärte, die Tech-Giganten hätten sich verpflichtet, ihre eigenen Apps nicht bevorzugt zu behandeln und transparent zu machen, wie andere für den Verkauf zugelassen werden. Sarah Cardell, die Leiterin der CMA, erklärte, die vorgeschlagenen Verpflichtungen "werden die App-Wirtschaft Großbritanniens ankurbeln".
Unterdessen ist ein KI-Sicherheitsforscher mit der Warnung, dass die "Welt in Gefahr ist", von der US-Firma Anthropic zurückgetreten, so BBC Business. Mrinank Sharma teilte seinen Rücktrittsbrief auf X und nannte Bedenken hinsichtlich KI, Biowaffen und dem Zustand der Welt im Allgemeinen. Er plant, sich dem Schreiben und der Poesie zu widmen und nach Großbritannien zurückzukehren. Dies folgt auf einen ähnlichen Rücktritt eines OpenAI-Forschers, der Bedenken hinsichtlich der Entscheidung des Unternehmens, Werbung in seinem Chatbot einzusetzen, äußerte.
In Barbados sicherte sich Premierministerin Mia Mottley ihren dritten Wahlsieg, wobei ihre Barbados Labour Party alle 30 Sitze im House of Assembly gewann, wie von The Guardian berichtet. Der Oppositionsführer wurde bei der Wahl abgewählt.
Schließlich hat die kanadische Polizei den Verdächtigen eines Schulmassakers in Tumbler Ridge, British Columbia, identifiziert, bei dem neun Menschen ums Leben kamen, so The Guardian. Der Verdächtige, ein 18-Jähriger mit einer Vorgeschichte psychischer Probleme, soll bei dem Angriff am Dienstag sechs Menschen getötet haben, darunter eine Lehrerin und fünf Schüler.
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