Die kanadischen Behörden haben den 18-jährigen Jesse Van Rootselaar als Verdächtigen in einer Schießerei identifiziert, bei der neun Menschen in Tumbler Ridge, British Columbia, ums Leben kamen. Die tragischen Ereignisse ereigneten sich am Dienstag und forderten sechs Todesopfer an der Tumbler Ridge Secondary School, darunter eine Lehrerin und fünf Schüler, sowie zwei weitere in einem nahegelegenen Haus. Van Rootselaar wurde am Tatort tot aufgefunden, erlag einer selbst zugefügten Schusswunde, so die Polizei.
Die Mutter des Verdächtigen, 39, und sein Stiefbruder, 11, wurden in der Familienwohnung tot aufgefunden. Laut The Guardian ereigneten sich die Todesfälle im Haus vor der Schießerei in der Schule. Die Polizei wurde zunächst in die Schule gerufen, nachdem sich ein weiblicher Jugendlicher, der mit dem Verdächtigen und den Opfern verwandt ist, an die Behörden gewandt hatte. Die Zahl der Todesopfer wurde auf neun korrigiert, nachdem ein weibliches Opfer mit schweren Verletzungen überlebte, sich aber weiterhin in kritischem Zustand befindet.
Stellvertretender Kommissar Dwayne McDonald bestätigte die Identität des Verdächtigen und dass Van Rootselaar ein Einwohner von Tumbler Ridge war, so The Guardian. Das Motiv für den Angriff ist weiterhin unbekannt, und die Ermittlungen laufen noch. Hunderte Trauernde versammelten sich auf dem Hauptplatz von Tumbler Ridge und vor dem Parlament von British Columbia in Victoria, um Trost auszutauschen und Momente der Stille zu erleben.
In anderen Nachrichten ist ein KI-Sicherheitsforscher, Mrinank Sharma, von der US-Firma Anthropic mit einer kryptischen Warnung zurückgetreten, dass die "Welt in Gefahr" sei, so die BBC. Sharma, der seinen Rücktrittsbrief auf X teilte, nannte Bedenken hinsichtlich KI, Biowaffen und dem Zustand der Welt als seine Gründe für den Austritt. Er plant, sich dem Schreiben und der Poesie zu widmen und nach Großbritannien zurückzukehren. Diese Ankündigung erfolgt in derselben Woche, in der auch ein Forscher von OpenAI zurücktrat und Bedenken hinsichtlich der Entscheidung des Unternehmens, Werbung in seinem Chatbot zu schalten, äußerte.
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