Der Instagram-Chef sagte diese Woche vor Gericht aus und verteidigte die Plattform gegen Vorwürfe, sie verursache psychische Schäden bei Minderjährigen, während Russland WhatsApp blockierte und eine staatlich unterstützte Alternative vorantrieb. Unterdessen äußerte die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) Bedenken hinsichtlich Vorwürfen der Zensur von Inhalten auf Apple News, und Apples überarbeiteter Siri-Start verzögerte sich weiter. Amazon führte außerdem eine neue Funktion für seinen Kindle Scribe ein.
Adam Mosseri, der Chef von Instagram, sagte in einem kalifornischen Gericht im Rahmen eines wegweisenden Prozesses aus, der diese Woche in Los Angeles begann. Er argumentierte, dass selbst eine ausgiebige Nutzung sozialer Medien nicht einer Sucht gleichkomme, so ein Bericht von BBC Technology. Der Prozess, der voraussichtlich sechs Wochen dauern wird, zielt darauf ab, Technologieunternehmen für die Auswirkungen auf junge Menschen zur Rechenschaft zu ziehen. Mosseri, der Instagram seit acht Jahren leitet, ist der erste hochrangige Manager, der in dem Fall auftritt.
Gleichzeitig blockierte Russland den Messaging-Dienst WhatsApp und forderte die Nutzer auf, zu einer staatlich unterstützten Alternative, MAX, zu wechseln, wie Al Jazeera berichtete. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow führte den Schritt auf WhatsApps mangelnde Bereitschaft zurück, sich an russisches Recht zu halten. Diese Maßnahme wird weithin als Versuch gewertet, die freie Meinungsäußerung inmitten des Krieges in der Ukraine zu unterdrücken.
In den Vereinigten Staaten äußerte die FTC Bedenken hinsichtlich der Vorwürfe, Apple News zensiere konservative Inhalte. FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson zitierte in einem Brief an Apple-CEO Tim Cook Berichte des Media Research Center, eines rechtsgerichteten Thinktanks, der Apple beschuldigte, rechtsgerichtete Medien aus den Top-Artikeln auszuschließen. "Ich verabscheue und verurteile jeden Versuch, Inhalte aus ideologischen Gründen zu zensieren", heißt es in Fergusons Brief, so TechCrunch.
Auch Apples Pläne für eine überarbeitete Siri stießen auf Rückschläge. Der Start der neuen, KI-gestützten Siri, der ursprünglich mit dem iOS 26.4-Update im März erwartet wurde, wurde verschoben. Laut einem Bericht von Bloombergs Mark Gurman könnten einige Funktionen bis zum Mai-iOS-Update oder sogar bis zur Veröffentlichung von iOS 27 im September verschoben werden, wie TechCrunch berichtete. Die Verzögerungen resultierten Berichten zufolge aus Problemen, die während der Softwaretests auftraten.
In anderen Tech-Nachrichten führte Amazon laut The Verge ab dem 12. Februar eine neue "An Alexa senden Plus"-Funktion für den neuesten Kindle Scribe und Kindle Scribe Color ein. Mit dieser Funktion können Kindle Scribe-Besitzer Alexa nutzen, um Dokumente in Zusammenfassungen, Aufgaben und Erinnerungen umzuwandeln.
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