Eine Welle bedeutender Entwicklungen entfaltete sich am Donnerstag, von Rücktritten innerhalb der US-Regierung bis hin zu Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und internationalen Spannungen. Zu den wichtigsten Ereignissen gehörten das bevorstehende Ende einer umstrittenen Einwanderungsmaßnahme in Minnesota, die Verstärkung eines unterirdischen Komplexes in der Nähe einer iranischen Atomanlage und der Rücktritt eines hochrangigen US-Kartellrechtsexperten.
Der US-Einwanderungs-Einsatz in Minnesota soll zu Ende gehen, so der US-Grenzbeauftragte Tom Homan. Homan erklärte gegenüber Reportern, dass Präsident Donald Trump seinem Antrag auf Beendigung der Operation Metro Surge zugestimmt habe. Die Operation, die zur Inhaftierung zahlreicher illegaler Einwanderer mit gewalttätigen Vorstrafen führte, löste nach dem Tod von zwei US-Bürgern auch landesweite Proteste aus. Homan deutete an, dass er "noch etwas länger in Minnesota bleiben werde, um den Abbau zu überwachen und seinen Erfolg sicherzustellen", so BBC World.
Unterdessen hat der Iran einen unterirdischen Komplex in der Nähe einer seiner Nuklearanlagen befestigt, wie neue Satellitenbilder zeigen. Die Analyse der Bilder, die zuerst vom Institute for Science and International Security (ISIS) durchgeführt wurde, zeigt die Verstärkung der Tunneleingänge am Berg Kolang Gaz La, auch bekannt als Pickaxe Mountain. Diese Aktivität findet inmitten eskalierender Spannungen statt, während die Gespräche zwischen iranischen und US-Beamten fortgesetzt werden, wobei Präsident Trump mit potenziellen militärischen Maßnahmen droht, falls kein neues Atomabkommen zustande kommt, berichtete BBC World. Experten vermuten, dass die Anlage zum Schutz kritischer Infrastruktur dienen könnte.
Im Bereich der Technologie trat ein KI-Sicherheitsforscher bei Anthropic mit einer deutlichen Warnung vor dem Zustand der Welt zurück. Mrinank Sharma nannte in seinem auf X geteilten Rücktrittsschreiben Bedenken hinsichtlich KI, Biowaffen und der allgemeineren globalen Situation als Gründe für seinen Weggang. Er plant, sich dem Schreiben und der Poesie zu widmen und nach Großbritannien umzuziehen. Diese Nachricht folgt auf den kürzlichen Rücktritt eines OpenAI-Forschers, der Bedenken hinsichtlich der Entscheidung des Unternehmens, Werbung in seinem Chatbot einzuführen, äußerte, so BBC Technology.
Ebenfalls Auswirkungen auf die Tech-Branche hat die Entlassung von Mitarbeitern durch den Entwickler des Multiplayer-Shooters "Highguard" nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Spiels. Das Spiel, das bei den Game Awards prominent vorgestellt wurde, hatte seit seinem Start im Januar Mühe, Spieler zu halten. Wildlight Entertainment, der Entwickler, bestätigte die Entlassungen in einer Erklärung, berichtete BBC Technology.
Zu den Entwicklungen des Tages kam hinzu, dass ein hochrangiger US-Beamter, der für die Durchsetzung des Kartellrechts zuständig war, inmitten von Spannungen mit Beamten der Trump-Administration zurücktrat. Gail Slater, die die Kartellabteilung im Justizministerium (DOJ) leitete, gab ihren Rücktritt in den sozialen Medien bekannt. Ihr Ausscheiden hat bei Kritikern Bedenken ausgelöst, die darin einen Rückzug von der Durchsetzung des Anti-Monopol-Rechts sehen. "Mit großer Trauer und anhaltender Hoffnung verlasse ich meine Position", schrieb sie, so BBC Business.
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