Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Berichten zufolge seine Tochter Kim Ju Ae zu seiner Erbin bestimmt, so der südkoreanische Geheimdienst. Der Nationale Geheimdienst (NIS) traf diese Einschätzung auf der Grundlage einer "Reihe von Umständen", darunter die zunehmend prominente öffentliche Präsenz der 13-Jährigen bei offiziellen Veranstaltungen, wie etwa ein kürzlicher Besuch in Peking.
Der NIS, der am Donnerstag vor Gesetzgebern sprach, deutete an, dass die Behörde genau beobachten werde, ob Kim Ju Ae an bevorstehenden Veranstaltungen der nordkoreanischen Partei teilnehmen wird. Diese Entscheidung, falls bestätigt, würde eine bedeutende Veränderung in der dynastischen Führung des Landes markieren. Kim Ju Ae wurde in den letzten Monaten an der Seite ihres Vaters bei hochkarätigen Veranstaltungen gesehen, darunter eine Reise nach Peking im September, ihre erste bekannte Auslandsreise.
In anderen Nachrichten verzeichnete die britische Wirtschaft Ende 2025 ein träges Wachstum. Das Office for National Statistics (ONS) meldete ein Wachstum von 0,1 % in den letzten drei Monaten des Jahres, was leicht unter den Erwartungen der Wirtschaftswissenschaftler lag. Finanzministerin Rachel Reeves räumte ein, dass "noch mehr zu tun" sei, trotz des Wirtschaftswachstums von 1,3 % für das gesamte Jahr, das die Prognosen der Analysten übertraf. Die Konservativen kritisierten jedoch die Labour-Regierung und behaupteten, sie habe "unsere Wirtschaft geschwächt".
Unterdessen untersuchen die Behörden in Kanada eine Schießerei an einer Schule, bei der sechs Menschen, darunter eine Lehrerin und fünf Kinder, getötet wurden. Die Polizei hatte das Haus des jugendlichen Verdächtigen mehrmals besucht, da Bedenken hinsichtlich psychischer Probleme und Waffen bestanden. Vor etwa zwei Jahren wurden Schusswaffen aus der Wohnung beschlagnahmt, aber später zurückgegeben.
Auf der anderen Seite des Atlantiks schickte Mexiko humanitäre Hilfe nach Kuba. Zwei mexikanische Marineschiffe trafen am Donnerstag in Havanna ein und brachten dringend benötigte Güter. Dieser Schritt erfolgt, während Mexiko eine heikle diplomatische Situation mit den Vereinigten Staaten bewältigt, insbesondere da die Aktionen des ehemaligen Präsidenten Trump die Wirtschaftskrise der Inselnation verschärft haben.
Schließlich steht Apple wegen seiner Nachrichten-App in der Kritik. Die Federal Trade Commission (FTC) warnte das Unternehmen vor angeblicher Unterdrückung konservativer Nachrichtenagenturen. Der Leiter der FTC forderte Apple auf, seine Richtlinien zu überprüfen, und warnte, dass Unternehmen, die Ansichten aufgrund von Ideologie unterdrücken oder fördern, gegen Verbraucherschutzbestimmungen verstoßen könnten. Dies folgt auf eine Untersuchung des Media Research Center, einer konservativen Medienbeobachtungsstelle, die Apple eine "trotzige Haltung gegen das Angebot von Nachrichten aus rechtsgerichteten Medien" vorwarf. Apple lehnte eine Stellungnahme zu der Angelegenheit ab.
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