Die Regierung von Donald Trump hat einen bedeutenden Schritt zur Aufhebung von Umweltvorschriften unternommen und eine zentrale wissenschaftliche Erkenntnis, die den US-Bemühungen zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen zugrunde lag, aufgehoben, während der US-Arbeitsmarkt Anzeichen einer Verlangsamung zeigte und Mexiko humanitäre Hilfe nach Kuba schickte. Die am Donnerstag bekannt gegebene Entscheidung widerrief die "Gefährdungsfeststellung" von 2009, die zu dem Schluss gekommen war, dass Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen, so BBC Business und Al Jazeera.
Die von dem Weißen Haus als die "größte Deregulierung in der amerikanischen Geschichte" bezeichnete Aufhebung wird voraussichtlich Autos billiger machen und die Kosten für Autohersteller potenziell um 2.400 US-Dollar pro Fahrzeug senken, wie BBC Business berichtete. Umweltgruppen haben den Schritt kritisiert und ihn als den bedeutendsten Rückschritt bei den Umweltvorschriften bezeichnet. Diese Maßnahme erlaubt es der Regierung, Emissionen von Autos und der Industrie zu regulieren, wie Al Jazeera berichtete.
Gleichzeitig zeigte der US-Arbeitsmarkt Anzeichen einer Verlangsamung. Stellenangebote und Einstellungsraten sind auf Mehrjahrestiefs gesunken, so BBC Business. Jacob Trigg, ein ehemaliger Projektmanager in der Technologiebranche, teilte seine Erfahrung, sich ohne Erfolg auf über 2.000 Stellen beworben zu haben, und verdeutlichte die Schwierigkeiten, mit denen viele konfrontiert sind. "Es ist eine riesige Überraschung, weil ich immer sehr leicht einen Job bekommen konnte", erklärte Trigg laut BBC Business.
In anderen internationalen Entwicklungen schickte Mexiko humanitäre Hilfe nach Kuba. Zwei mexikanische Marineschiffe trafen in Havanna ein, beladen mit Hilfsgütern, wie The Guardian berichtete. Diese Hilfe kommt inmitten einer Wirtschaftskrise in Kuba.
In Venezuela gingen Demonstranten im ganzen Land auf die Straße und demonstrierten für eine wachsende Meinungsfreiheit nach jüngsten politischen Veränderungen, so The Guardian. Studenten demonstrierten in Caracas und forderten die Freilassung politischer Gefangener.
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