OpenAI hat am Donnerstag, den 12. Februar 2026, sein Coding-Modell GPT-5.3-Codex-Spark auf den Markt gebracht, was einen bedeutenden Schritt über die traditionelle Abhängigkeit von Nvidia-Hardware hinaus darstellt. Das neue Modell, das für nahezu sofortige Reaktionszeiten konzipiert wurde, läuft auf Hardware von Cerebras Systems, einem in Sunnyvale ansässigen Chiphersteller, der sich auf KI-Workloads mit geringer Latenz spezialisiert hat, so VentureBeat. Diese Entwicklung erfolgt für OpenAI zu einem entscheidenden Zeitpunkt, inmitten eines angespannten Verhältnisses zu Nvidia, wachsender Kritik und interner organisatorischer Veränderungen.
Die Veröffentlichung von GPT-5.3-Codex-Spark fiel mit der Veröffentlichung von Anthropic's Opus 4.6 zusammen, wie der KI-Influencer Matt Shumer in einem viralen Blogbeitrag auf X feststellte, der über 55 Millionen Aufrufe erzielte. Shumers Essay, geschrieben in einem "at breathlessly tone", warnte vor dem Potenzial der KI, Wissensarbeit zu stören und zu automatisieren, was sich insbesondere auf Programmierer auswirken würde. "Something clicked", schrieb Shumer und beschrieb den Moment, in dem er die rasanten Fortschritte in der KI erkannte.
Der Wechsel zu Cerebras-Chips stellt OpenAIs erste größere Inferenz-Partnerschaft außerhalb von Nvidia dar. Dieser Schritt könnte angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist, als strategische Diversifizierung angesehen werden.
Unterdessen entwickelt sich die KI-Landschaft weiterhin rasant. Chinesische Unternehmen haben erhebliche Fortschritte gemacht, wobei Modelle wie DeepSeeks R1-Reasoning-Modell und Moonshot AIs Kimi K2.5 die Leistung westlicher Modelle zu geringeren Kosten erreichen, so der MIT Technology Review. Kimi K2.5 beispielsweise wurde zu etwa einem Siebtel der Kosten von Anthropic's Claude Opus angeboten. Alibabas Qwen-Modellfamilie hat auch Metas Llama auf Hugging Face überholt, nachdem sie 2025 und 2026 als die am häufigsten heruntergeladene Modellreihe eingestuft wurde.
Die Fortschritte in der KI werfen auch Bedenken hinsichtlich eines potenziellen Missbrauchs auf. Cybersicherheitsforscher sind zunehmend wachsam gegenüber Schadsoftware. Ein Beispiel betraf eine Ransomware-Variante, die Dateien auf dem System eines Opfers verschlüsselte und sie unbrauchbar machte, bis ein Lösegeld gezahlt wurde, wie der MIT Technology Review berichtete.
In anderen Nachrichten starteten die NATO-Mitglieder am 12. Februar 2026 eine neue Arktis-Initiative, so NPR Politics.
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