Kathryn Ruemmler, die oberste Anwältin von Goldman Sachs, trat am Donnerstagabend zurück, inmitten von Enthüllungen über ihre enge Beziehung zu Jeffrey Epstein, dem in Ungnade gefallenen Finanzier, so die New York Times. Gleichzeitig wurde Thorbjorn Jagland, ein ehemaliger Ministerpräsident Norwegens, wegen grober Korruption im Zusammenhang mit seinen Verbindungen zu Epstein angeklagt, wie die norwegische Polizei bekannt gab. In anderen Nachrichten hob Präsident Donald Trump eine wichtige Regelung aus der Obama-Ära auf, die Treibhausgase als gesundheitsschädlich für die Öffentlichkeit einstufte, und der Anstieg der US-Einwanderungsbehörden in Minnesota soll laut BBC abgeschlossen werden.
Ruemmlers Rücktritt folgte auf die Veröffentlichung von E-Mails und anderem Material durch das Justizministerium, das ihre weitreichende Beziehung zu Epstein offenbarte. Bevor sie 2020 zu Goldman Sachs kam, war Ruemmler Beraterin, Vertraute und Freundin von Epstein und beriet ihn, wie er auf Fragen zu seinen Sexualverbrechen reagieren und Medienaufmerksamkeit vermeiden sollte, berichtete die New York Times. Vertreter von Goldman Sachs hatten zuvor erklärt, ihre Beziehung zu Epstein sei rein beruflich gewesen.
In Norwegen wurde Jagland wegen grober Korruption angeklagt, wobei die norwegische Polizei am Donnerstag auch mehrere seiner Anwesen durchsuchte. Sein Anwalt erklärte, Jagland kooperiere mit den Behörden. Der Europarat, den Jagland zuvor leitete, hatte auf Antrag der norwegischen Behörden für die Einleitung von Verfahren im Zusammenhang mit Vorwürfen der erschwerenden Korruption auf seine diplomatische Immunität verzichtet, so die New York Times.
Präsident Trumps Entscheidung, die "Gefährdungsfeststellung" von 2009 aufzuheben, wurde laut BBC als politischer Sieg über die Umweltagenda der Demokratischen Partei dargestellt. Das Weiße Haus bezeichnete die Aufhebung als die "größte Deregulierung in der amerikanischen Geschichte" und behauptete, sie würde Autos billiger machen. Umweltgruppen betrachten den Schritt jedoch als den bedeutendsten Rückschritt in der Klimapolitik bisher. Trump erklärte, er widerrufe eine "Gefährdungsfeststellung" aus der Obama-Ära von 2009, die besagte, dass Umweltverschmutzung die öffentliche Gesundheit und die Umwelt schädigt, so die BBC.
Schließlich soll der Anstieg der US-Einwanderungsbehörden in Minnesota enden, so Tom Homan, Präsident Trumps Grenzbeauftragter. Homan erklärte, Trump habe seinem Antrag auf Abschluss der Operation zugestimmt und er werde noch "etwas länger" in Minnesota bleiben, um den Abbau zu überwachen und "seinen Erfolg sicherzustellen". Die Operation führte zur Festnahme vieler illegaler Einwanderer, die Gewalttaten begangen hatten, löste aber auch landesweite Proteste nach dem Tod von zwei US-Bürgern aus.
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