Schiffe der mexikanischen Marine trafen am Donnerstag in Havanna, Kuba, ein und brachten humanitäre Hilfe, während in Venezuela ermutigte Aktivisten auf die Straße gingen und die Freilassung politischer Gefangener forderten. Gleichzeitig veröffentlichte die CIA ein neues Rekrutierungsvideo, das sich an chinesisches Militärpersonal richtete, Japan beschlagnahmte ein chinesisches Fischereifahrzeug, und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa kündigte die Entsendung von Truppen zur Bekämpfung der steigenden Kriminalität an.
Zwei Schiffe der mexikanischen Marine, die Isla Holbox und die Papaloapan, legten am Donnerstag in Havanna an, beladen mit humanitärer Hilfe. Diese Aktion erfolgt, während Mexiko sich in einer heiklen diplomatischen Situation mit den Vereinigten Staaten befindet, so The Guardian. Die Hilfe wurde im Rahmen der anhaltenden Unterstützung Mexikos für Kuba geliefert.
In Venezuela demonstrierten Demonstranten in Städten im ganzen Land, darunter Caracas, und forderten die Freilassung politischer Gefangener. Studentische Demonstranten versammelten sich an der Zentraluniversität von Venezuela und unterstrichen die wachsende Meinungsfreiheit nach jüngsten politischen Veränderungen, wie von The Guardian berichtet.
Die CIA veröffentlichte am Donnerstag auf ihrem YouTube-Kanal ein chinesischsprachiges Rekrutierungsvideo, das Mitglieder des chinesischen Militärs ermutigte, für die Vereinigten Staaten zu spionieren. Das Video ist Teil einer Reihe, die sich an chinesische und russische Bürger richtet und Informationen darüber liefert, wie man sich sicher mit der US-Spionagebehörde in Verbindung setzen kann, so Al Jazeera.
Ebenfalls am Donnerstag beschlagnahmten die japanischen Behörden ein chinesisches Fischereifahrzeug und verhafteten dessen Kapitän, weil er angeblich einer Anweisung zur Inspektion in Japans ausschließlicher maritimer Wirtschaftszone nicht nachgekommen war. Dieser Vorfall, der erste mit einem chinesischen Schiff seit 2022, könnte die Spannungen potenziell eskalieren lassen, so Al Jazeera.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa kündigte am Donnerstag an, dass er die Armee einsetzen werde, um zusammen mit der Polizei gegen die hohe Gewalt durch Banden und andere Verbrechen vorzugehen. Ramaphosa wies die Polizei- und Armeechefs an, einen Einsatzplan für die Provinzen Westkap und Gauteng zu entwickeln, wie von Al Jazeera berichtet.
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