Die Gaming-Welt erlebte diese Woche einen wahren Aktivitätsrausch, mit Ankündigungen, die von einer mit Spannung erwarteten Spieleadaption bis hin zu Updates zu Nutzerbewertungen und einer düsteren Reflexion über die Schnittstelle von Gaming und realer Tragödie reichten. Ein "John Wick"-Videospiel mit Keanu Reeves in der Hauptrolle wurde auf der PlayStation "State of Play"-Präsentation enthüllt, während Steam ein Beta-Update ankündigte, das es Nutzern ermöglicht, ihre PC-Spezifikationen in Spielbewertungen einzubeziehen. Gleichzeitig wurde die tragische Realität der potenziellen Auswirkungen von Gaming durch die Enthüllung hervorgehoben, dass der Verdächtige eines Schulmassakers in British Columbia einen Massenschießsimulator auf der Roblox-Plattform erstellt hatte.
Das "Untitled John Wick Game", entwickelt von Saber Interactive, dem Studio hinter "Warhammer 40,000: Space Marine 2", und mit Input von Filmfranchise-Regisseur Chad Stahelski, soll ein Prequel zu der beliebten Actionfilmreihe werden. Ein Trailer für das Spiel, der Reeves' Aussehen und Stimme zeigt, wurde laut BBC Technology auf dem PlayStation-Event präsentiert.
In anderen Gaming-Nachrichten wird ein am Donnerstag veröffentlichtes Steam Client Beta-Update es den Nutzern ermöglichen, ihre Hardware-Spezifikationen an Spielbewertungen anzuhängen, was Nutzerbewertungen potenziell informativer macht. Laut The Verge fügt Valve auch eine Option hinzu, um anonymisierte Frameraten-Daten zur Überwachung der Spielkompatibilität zu sammeln.
Die tragische Seite des Gamings wurde ans Licht gebracht, als bekannt wurde, dass der 18-jährige Verdächtige eines Highschool-Schießens in British Columbia einen Massenschießsimulator auf der Gaming-Plattform Roblox erstellt hatte. Der Simulator wurde inzwischen von Roblox entfernt, das auch das Konto nach dem Massaker, bei dem neun Menschen, einschließlich des Schützen, starben, entfernte, so The Guardian.
Die Schnittstelle von Technologie und Verbrechen wurde auch in einer separaten Diskussion über Raubüberfälle untersucht. MIT Technology Review merkte an, dass, während Filme Raubüberfälle oft als High-Tech-Unternehmungen darstellen, die Realität oft anders aussieht. "In Wirklichkeit sind technische Gegenmaßnahmen selten ein Problem, und High-Tech-Gadgets sind selten eine Lösung", so die Publikation, und fügte hinzu, dass die Haupthürde oft eine "buchstäbliche Zugangshürde" sei.
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