Airbnb plant die Integration von Funktionen der künstlichen Intelligenz (KI) in seine Plattform, um die Benutzererfahrung zu verbessern und Abläufe zu rationalisieren, während es gleichzeitig einer verstärkten Prüfung im Bereich der Datensicherheit ausgesetzt ist. Das Unternehmen gab seine Absichten während der Telefonkonferenz zum vierten Quartal bekannt und enthüllte Pläne, große Sprachmodelle für die Suche, Reiseplanung und Host-Support zu nutzen, so TechCrunch. Gleichzeitig bestätigte das Blockchain-basierte Kreditunternehmen Figure Technology eine Datenpanne, die auf einen Social-Engineering-Angriff zurückzuführen ist, wie von TechCrunch berichtet.
Airbnb-CEO Brian Chesky erklärte, das Unternehmen wolle eine "KI-native Erfahrung" aufbauen, die über die einfache Suchfunktion hinausgeht, mit dem Ziel, die Plattform für Benutzer zu personalisieren und Hosts bei der Verwaltung ihrer Unterkünfte zu unterstützen. Das Unternehmen testet bereits neue KI-Funktionen und hat festgestellt, dass sein selbst entwickelter KI-Agent etwa ein Drittel der Kundensupport-Anfragen in Nordamerika bearbeitet. Airbnb geht davon aus, dass innerhalb eines Jahres über 30 % seiner gesamten Kundensupport-Tickets von KI in allen Sprachen verwaltet werden, in denen menschliche Kundendienstmitarbeiter beschäftigt sind, so TechCrunch. Chesky ist der Ansicht, dass dies nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Servicequalität deutlich verbessern wird.
Die Datenpanne bei Figure Technology, bestätigt von einem Unternehmenssprecher, resultierte daraus, dass ein Mitarbeiter in einem Social-Engineering-Angriff hereingelegt wurde. Hacker verschafften sich Zugang zu einer begrenzten Anzahl von Dateien, und das Unternehmen bietet den Betroffenen eine kostenlose Kreditüberwachung an. Die Hackergruppe ShinyHunters bekannte sich auf ihrer Dark-Web-Leak-Website zu dem Vorfall und erklärte, dass Figure sich weigerte, ein Lösegeld zu zahlen, und daraufhin 2,5 Gigabyte angeblich gestohlener Daten veröffentlichte, so TechCrunch.
In anderen KI-bezogenen Nachrichten verzeichnen mehrere KI-Unternehmen erhebliche Abgänge von Talenten. Laut TechCrunch hat xAI die Hälfte seines Gründungsteams verloren, während OpenAI eine interne Umstrukturierung durchläuft.
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