Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilte am Freitag eine von den USA finanzierte Impfstoffstudie als "unethisch" und verwies dabei auf Bedenken hinsichtlich der Vorenthaltung eines potenziell lebensrettenden Hepatitis-B-Impfstoffs für Neugeborene in Guinea-Bissau, Afrika. Die Studie, die seit der Bekanntgabe ihrer Finanzierung im Dezember weitreichende Kritik hervorgerufen hat, stehe laut WHO nicht im Einklang mit etablierten ethischen und wissenschaftlichen Prinzipien.
Die offizielle Erklärung der WHO, die am Freitag veröffentlicht wurde, führte mehrere Gründe auf, warum die Studie als schädlich und von geringer Qualität eingestuft wurde. Die Schlussfolgerung der Organisation basierte auf öffentlich zugänglichen Informationen über die Studie.
Die umstrittene Studie erfolgt zu einer Zeit, in der das US-Gesundheitsministerium vor weiteren Herausforderungen steht. Jim O'Neill, der stellvertretende US-Gesundheitsminister, der ein Ministerium mit einem Budget von über einer Billion Dollar beaufsichtigt, diskutierte kürzlich Pläne zur Erhöhung der menschlichen Gesundheitsspanne durch auf Langlebigkeit ausgerichtete Forschung. Es wurde jedoch berichtet, dass O'Neill seine derzeitigen Aufgaben innerhalb des Gesundheitsministeriums aufgeben wird.
In anderen internationalen Nachrichten übermittelte US-Außenminister Marco Rubio am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine beruhigende Botschaft an die Verbündeten Amerikas. Laut Associated Press schlug Rubio einen weniger aggressiven, aber bestimmten Ton in Bezug auf die Absicht der Trump-Administration an, das transatlantische Bündnis neu zu gestalten. Er versicherte auch den europäischen Verbündeten das Engagement der USA für die Beziehung.
Gleichzeitig zog sich Minister Rubio von einem hochrangigen Treffen über die Ukraine zurück. NPRs Scott Simon sprach mit Fiona Hill, einem Senior Fellow am Center on the United States and Europe der Brookings Institution, über die Strategie der Trump-Administration zur Beendigung des Krieges Russlands mit der Ukraine.
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