Der ehemalige Präsident Barack Obama hat sich gegen die jüngsten Schießereien des Immigration and Customs Enforcement (ICE) in Minnesota ausgesprochen und die Aktionen als "zutiefst besorgniserregend und gefährlich" bezeichnet, so CBS News. Die Schießereien, bei denen Renee Good und Alex Pretti ums Leben kamen, ereigneten sich während einer ICE-Operation mit dem Namen "Operation Metro Surge". Obamas Äußerungen wurden während eines Interviews mit dem Podcast-Moderator Brian Tyler Cohen gemacht, das am Samstag veröffentlicht wurde, in dem er die "beispiellose Natur" des ICE-Einsatzes von über 2.000 Agenten in Minnesota ohne klare Richtlinien oder Schulungen ansprach, berichtete CBS News.
Das Interview konzentrierte sich auf den Zustand des Landes und die Aktionen der Bundesagenten. Obama kritisierte insbesondere das Verhalten der Agenten und wies auf Fälle hin, in denen Agenten angeblich Menschen aus ihren Häusern zogen, Kinder benutzten, um Eltern anzulocken, und Menschenmengen mit Tränengas belegten.
In anderen Nachrichten steht das Department of Homeland Security (DHS) vor einem teilweisen Regierungsstillstand, da die Finanzierung am Freitag aufgrund einer Pattsituation bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze auslief, berichtete ABC News. Der Direktor des Office of Management and Budget, Russell Vought, wies das DHS an, mit der Umsetzung der Stilllegungspläne zu beginnen. Die Gesetzgeber haben Washington für eine einwöchige Pause verlassen oder nehmen an einer Sicherheitskonferenz in München teil. Dies ist das dritte Mal seit Oktober, dass die Bundesregierung einen Finanzierungsausfall erlebt hat, stellte ABC News fest.
Außerdem hat das Justizministerium eine Klage gegen die Harvard University eingereicht und die Universität beschuldigt, Zulassungsdaten zurückzuhalten, die benötigt werden, um festzustellen, ob die Universität aufgrund der Rasse diskriminiert, so ABC News. Diese Maßnahme folgt auf frühere Versuche der Trump-Administration, die Bundesmittel für Harvard zu kürzen.
In einer separaten Angelegenheit werden die Suchmaßnahmen nach Nancy Guthrie, der Mutter der "Today"-Show-Moderatorin Savannah Guthrie, intensiviert, nachdem sie Berichten zufolge am 1. Februar aus ihrem Haus in Tucson, Arizona, entführt wurde, berichtete ABC News. Das FBI veröffentlichte Fotos und Videos einer bewaffneten Person in der Nähe ihres Hauses.
Schließlich wird "CBS News Sunday Morning" ab Sonntag um 9:00 Uhr ET auf CBS ausgestrahlt und ab 11:00 Uhr ET in der CBS News App gestreamt, so CBS News. Die Sendung wird ein Interview mit Gisèle Pelicot zeigen, die nach einem Massenvergewaltigungsprozess in Frankreich das öffentliche Gesicht des sexuellen Missbrauchs wurde.
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