Am Samstag gaben das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten bekannt, dass der russische Oppositionsführer Alexei Navalny mit einem Gift getötet wurde, das aus der Haut eines ecuadorianischen Pfeilgiftfrosches gewonnen wurde, einem Neurotoxin, das als chemische Waffe klassifiziert ist. Die Ankündigung, die auf einer Sicherheitskonferenz in München gemacht wurde, wurde laut Sky News als bewusster Schachzug beschrieben, um weltweit Schlagzeilen zu machen.
Das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten gaben an, dass das Gift wahrscheinlich in einem Labor hergestellt wurde und nicht direkt von den Fröschen extrahiert wurde, so Sky News. Das Toxin soll 200-mal stärker als Morphium sein, und die Opfer leiden unter Qualen, wie der deutsche Außenminister erklärte. Navalny starb in einem russischen Gefängnis.
Der Zeitpunkt der Ankündigung war strategisch, da die Benennung der angeblich Verantwortlichen für eine politische Ermordung eine Form des Informationsangriffs darstellt, so Sky News. Der Artikel besagte auch, dass "nur Putins Kreml" hinter Navalnys Tod stecken könnte. Der russische Staat hat eine Geschichte der Verwendung exotischer Gifte zur Ermordung seiner Gegner, darunter Nervenkampfstoffe wie Nowitschok und radioaktive Plutoniumisotope, so Sky News.
In anderen Nachrichten veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag eine offizielle Erklärung, in der sie eine von den USA finanzierte Impfstoffstudie als unethisch verurteilte. Die Studie, die in Guinea-Bissau, Afrika, durchgeführt wurde, würde einigen Neugeborenen einen sicheren und potenziell lebensrettenden Hepatitis-B-Impfstoff vorenthalten. Die WHO kam zu dem Schluss, dass die Studie nicht mit ethischen und wissenschaftlichen Prinzipien vereinbar sei, und verwies auf Bedenken hinsichtlich ihres potenziellen Schadens und ihrer geringen Qualität, so Ars Technica. Die Studie hat seit der Veröffentlichung der US-Finanzierung im Dezember eine breite Verurteilung durch Gesundheitsexperten erfahren.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment