Die Nachwirkungen des Jeffrey Epstein-Skandals hallen weiterhin durch die amerikanische Wirtschaft und darüber hinaus, wobei neue Enthüllungen über die Verbindungen des in Ungnade gefallenen Finanziers und deren Auswirkungen ans Licht kommen. Unterdessen bieten Diskussionen über die öffentliche Gesundheit, die Alterung des Gehirns und indigene Perspektiven auf Zeit eine vielfältige Nachrichtenpalette.
Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der neuesten Charge von Jeffrey Epstein-Akten durch das US-Justizministerium kämpfte die Unternehmenswelt laut Fortune immer noch mit den Implikationen der Dokumente. Die Akten enthüllten die Namen von Wirtschaftseliten, von Hollywood über New York bis Dubai, die mit Epstein in Verbindung standen. Vorstände und Führungskräfte standen vor schwierigen Fragen, wie sie mit den Handlungen von Führungskräften umgehen sollten, die enge Vertraute Epsteins waren, selbst nach seiner Verurteilung wegen Sexualverbrechen im Jahr 2008.
Zu den gestellten Fragen gehörten: "Wer wusste was, wann?" und "Hat eine Führungskraft ein Verbrechen begangen oder nur schlechtes Urteilsvermögen bewiesen?", berichtete Fortune. Der Artikel wies auch auf die Herausforderung hin, Führungskräfte in einer Gesellschaft mit hoher Toleranz für Skandale zur Rechenschaft zu ziehen.
In anderen Nachrichten konzentriert sich der stellvertretende US-Gesundheitsminister Jim O'Neill laut MIT Technology Review auf die Verlängerung der menschlichen Gesundheitsspanne durch auf Langlebigkeit ausgerichtete Forschung, die von ARPA-H unterstützt wird. O'Neill, der ein Ministerium mit einem Budget von über einer Billion Dollar beaufsichtigt, unterzeichnete auch das Entscheidungsmemorandum zum neuen Impfplan der USA.
Unterdessen deutet eine aktuelle Studie darauf hin, dass eine moderate Koffeinaufnahme das Demenzrisiko verringern könnte, so Nature News. Die Studie, die Daten von 130.000 Menschen analysierte, fand einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und langsamerer Gehirnalterung.
Der Epstein-Skandal löste auch eine Reaktion der Generation Z aus, die laut Fortune eine Verbindung zwischen Epstein und dem Fotografie-Giganten Lifetouch aufzeigte. Social-Media-Posts verbanden Lifetouch mit Apollo Global Management, dessen ehemaliger CEO, Leon Black, sich regelmäßig mit Epstein traf. Apollo kaufte die Muttergesellschaft von Lifetouch, Shutterfly, im September 2019, einen Monat nach Epsteins Tod. Einige Schulbezirke in den USA strichen daraufhin Pläne für Klassenfotos. Lifetouch bezeichnete die Behauptungen als völlig falsch.
Schließlich erörterte ein Artikel auf Phys.org, wie indigene Vorstellungen von nichtlinearer Zeit helfen können, ökologische Krisen zu bewältigen. Der Artikel hob die Perspektive indigener Völker, darunter die Māori, hervor, die Zeit nichtlinear, also nicht als gerade Linie, erfahren.
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