Der Tod des russischen Oppositionsführers Alexei Nawalny, angeblich durch Vergiftung, und eine Reihe anderer globaler Ereignisse, darunter Angriffe in Nigeria und ein Todesfall in Lyon, Frankreich, haben die Schlagzeilen dominiert. Großbritannien und seine Verbündeten nutzten die Sicherheitskonferenz in München, um dem Kreml vorzuwerfen, Nawalny mit einem Toxin getötet zu haben, das von einem ecuadorianischen Pfeilgiftfrosch abgeleitet wurde, so Sky News. Gleichzeitig litten Gemeinden im Norden Nigerias unter einem tödlichen Angriff, und ein junger Mann starb in Lyon nach einem Überfall.
Die Bekanntmachung von Nawalnys Tod wurde laut Deborah Haynes, Sky News Security and Defence Editor, absichtlich zeitlich so gelegt, dass sie mit der Münchner Sicherheitskonferenz zusammenfiel. Die Zeitplanung sollte globale Schlagzeilen erzeugen, wobei Großbritannien und seine Verbündeten mit dem Finger auf den Kreml zeigten. Das Toxin, das wahrscheinlich in einem Labor hergestellt wurde, ist für Menschen tödlich, so Tom Cheshire, Sky News Data and Forensics Correspondent. Der russische Staat hat eine Geschichte der Verwendung exotischer Gifte, um Gegner zu eliminieren, wie Sky News feststellte.
In Nigeria wurden mindestens 32 Menschen getötet, nachdem bewaffnete Männer am Samstag drei Gemeinden im Bundesstaat Niger angegriffen hatten, so die Polizei. Die Angriffe richteten sich gegen Tunga-Makeri, Konkoso und Pissa in der Region Borgu. Sechs Menschen starben bei dem Angriff auf Tunga-Makeri, so der Polizeisprecher des Bundesstaates Niger, Wasiu Abiodun. Die Zahl der Entführten ist weiterhin unklar.
In Lyon, Frankreich, starb ein 23-jähriger Mann, Quentin D, im Krankenhaus an einer traumatischen Hirnverletzung, nachdem er am Donnerstag angegriffen worden war, so die Staatsanwaltschaft Lyon, wie Euronews berichtete. Der Angriff ereignete sich am Rande einer Konferenz, die von der LFI-Europaabgeordneten Rima Hassan abgehalten wurde. Quentin war Mitglied des Sicherheitsteams der rechtsextremen Gruppe Collectif Némésis. Der französische Präsident Macron hat nach dem Vorfall zur "Zurückhaltung" aufgerufen, so Euronews.
In anderen Nachrichten hat das Ministerium für Heimatschutz Berichten zufolge Hunderte von Vorladungen an Technologieunternehmen geschickt, um Social-Media-Konten zu enttarnen, die die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) kritisieren, so The New York Times, wie von TechCrunch berichtet. Diese Praxis, die zuvor nur sparsam angewendet wurde, hat in den letzten Monaten zugenommen, wobei das Ministerium Konten auf Plattformen wie Google und Instagram ins Visier nimmt.
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