US-Zoll- und Grenzschutzbeamte beschlagnahmten in der Valentinstagswoche am Laredo Port of Entry in Texas 190.000 tödliche Kokaindosen, wie Fox News berichtete. Die Drogen im Wert von 6,8 Millionen US-Dollar wurden in einem Blumen liefernden Lkw entdeckt. Unterdessen bleiben die Spannungen in Europa hoch, da das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten Russland beschuldigten, den Oppositionsführer Alexei Nawalny mit einem Toxin aus einem Pfeilfrosch ermordet zu haben, wie BBC World berichtete.
Die Kokainbeschlagnahmung erfolgte am Dienstag an der World Trade Bridge in Laredo, Texas. Ein 2018er T3 International-Sattelzug mit einem Transport von "rosesfresh flowers" wurde von einem CBP-Beamten zur Inspektion verwiesen, so Fox News. Die Entdeckung der Drogen unterstreicht die laufenden Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels an der Südgrenze.
Die Anschuldigungen gegen Russland im Zusammenhang mit Nawalnys Tod wurden auf der Münchner Sicherheitskonferenz erhoben. Das Vereinigte Königreich und andere europäische Verbündete erklärten, dass Proben aus Nawalnys Leiche das Vorhandensein von Epibatidin zeigten, einem Toxin, das in Pfeilgiftfröschen aus Südamerika gefunden wird. Laut einer Erklärung der Außenministerien Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Schwedens und der Niederlande kommt das Toxin in Russland nicht natürlich vor. Außenministerin Yvette Cooper sagte auf der Konferenz, "nur die russische Regierung hatte die Mittel, das Motiv und die Gelegenheit", das Gift zu verwenden, während Nawalny inhaftiert war, wie BBC World berichtete. Moskau hat die Ergebnisse als "Informationskampagne" abgetan, so die Nachrichtenagentur Tass.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz äußerte sich auch US-Außenminister Marco Rubio zu Bedenken hinsichtlich des transatlantischen Bündnisses. Rubio versicherte den europäischen Staats- und Regierungschefs, dass die USA nicht beabsichtigen, die Beziehung aufzugeben, und erklärte, dass ihr Schicksal "immer" mit dem des Kontinents "verflochten" sein werde, so BBC World. Er fügte hinzu: "Wir wollen uns nicht trennen, sondern eine alte Freundschaft wiederbeleben und die großartigste Zivilisation der Menschheitsgeschichte erneuern." Diese Aussage erfolgt inmitten anhaltender Spannungen, wobei einige europäische Beamte Bedenken hinsichtlich der Unberechenbarkeit der US-Außenpolitik äußern.
Vor vier Jahren trafen amerikanische Beamte auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit Beweisen für russische Truppenbewegungen ein und argumentierten, dass eine Invasion der Ukraine unmittelbar bevorstehe, so die NY Times. Europäische Beamte wiesen die Beweise jedoch zurück. Jetzt sind die Rollen vertauscht, wobei europäische Beamte argumentieren, dass selbst ein Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen Russlands Kampagne nicht beenden wird.
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