Die US-amerikanische Herren-Eishockeymannschaft besiegte Dänemark am Samstag in einem Gruppenspiel der Olympischen Winterspiele mit 6:3, während abseits des Eises Proteste und Kontroversen aufkamen, darunter ein Vorfall mit einer Flaggenhissung und Betrugsvorwürfe im Curling. Der Sieg hielt die USA im Rennen um die Top-Setzung im Herreneishockeyturnier, zusammen mit dem ebenfalls ungeschlagenen Kanada.
Auf dem Eis überwand das US-Team, angeführt von Jack Eichel und Brady Tkachuk, einen frühen Rückstand. Eichel erzielte kurz nachdem er Tkachuks erstes Tor vorbereitet hatte, einen Treffer, und die Top-Reihe erwies sich laut CBS News als entscheidend für den Sieg. Die USA erholten sich nach einem Weitschusstor des Dänen Nicholas B. Jensen und einem weiteren, eher glücklichen Tor von Phillip Bruggisser, so CBS News.
Abseits des Eises war das Spiel von einem Protest geprägt. Zwei Fans hissten die Flagge Grönlands auf der Tribüne, eine Aktion, die laut Fox News eine virale Reaktion auslöste. Die Fans, Vita Kalniņa und ihr Ehemann Alexander Kalniņš, protestierten Berichten zufolge gegen Präsident Donald Trumps Absicht, Grönland für die USA zu erwerben, so Fox News. Sie hielten die Flagge während des Aufwärmens und erneut nach dem Führungstreffer Dänemarks hoch.
Unterdessen beschuldigte das kanadische Team im Curling Schweden der Filmverstöße und reagierte damit auf Betrugsvorwürfe, so Fox News. Der kanadische Curler Marc Kennedy sagte Reportern: "Sie haben hier bei den Olympischen Spielen einen Plan entwickelt, soweit ich weiß, um Teams an der Hog Line zu erwischen", so Fox News.
In anderen Nachrichten versammelten sich am Samstag weltweit Demonstranten gegen das iranische Regime in Großstädten und forderten einen Führungswechsel, so Fox News. Über 250.000 Demonstranten versammelten sich in München, Deutschland, so Fox News.
Schließlich deportierte die Trump-Administration in einer separaten Entwicklung im Januar heimlich neun Migranten nach Kamerun und ignorierte dabei rechtliche Schutzbestimmungen, so die New York Times. Die Abgeschobenen, die nicht aus Kamerun stammten, waren sich Berichten zufolge bis zu ihrem Flug mit dem Department of Homeland Security nicht über ihr Ziel im Klaren, so die New York Times.
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