Bewaffnete auf Motorrädern töteten am Samstag bei Angriffen auf drei Dörfer im Norden Nigerias mindestens 32 Menschen und entführten mehrere weitere, so Zeugen und die örtliche Polizei. Die Überfälle in der Borgu-Region des Bundesstaates Niger verdeutlichten die anhaltende Sicherheitskrise in der Region, zu der bewaffnete Gruppen mit Verbindungen zu ISIL (ISIS) und Banden gehören, die Menschen gegen Lösegeld entführen, so mehrere Berichte.
Bei den Angriffen, die in den nordwestnigerianischen Dörfern stattfanden, kamen die Angreifer auf Motorrädern angefahren, schossen wahllos um sich und brannten Häuser und Geschäfte nieder, so die Anwohner. Die Gewalt hat den Druck auf die nigerianische Regierung erhöht, die Stabilität wiederherzustellen, da die Unsicherheit weiterhin ein dringendes Problem darstellt. Militärangehörige wurden nach einem tödlichen Überfall in Doma, Bundesstaat Katsina, am 4. Februar bei der Bewachung von Gebieten gesehen, so The Guardian.
Die Angriffe in Nigeria ereigneten sich vor dem Hintergrund anderer globaler Ereignisse. In Mosambik traf der Zyklon Gezani die südliche Küstenprovinz Inhambane und tötete mindestens vier Menschen, wie Beamte berichteten. Der Zyklon folgte einer Spur der Verwüstung durch Madagaskar, wo mindestens 41 Menschen starben.
Unterdessen starteten russische Streitkräfte im anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine in der Nacht zum Samstag einen Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Odessa, bei dem eine ältere Frau getötet und Wohngebäude beschädigt wurden, so der ukrainische Katastrophenschutz.
Im Gazastreifen töteten israelische Streitkräfte bei neuen Angriffen mindestens neun Palästinenser, eine weitere Verletzung des im Oktober von den Vereinigten Staaten vermittelten Waffenstillstands, so medizinische Quellen. Das israelische Militär startete auch Angriffe auf den Südlibanon und zielte dabei auf sogenannte Lagerhäuser, die von der bewaffneten Gruppe Hisbollah genutzt wurden, so Al Jazeera.
Die Angriffe in Nigeria lenken die Aufmerksamkeit erneut auf die Bemühungen des Landes, Sicherheitsbedrohungen einzudämmen, die kürzlich scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump hervorriefen, so Al Jazeera.
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