In getrennten Entwicklungen sind Proteste und ethische Bedenken auf der internationalen Bühne aufgetreten. In Venezuela haben Angehörige politischer Gefangener einen Hungerstreik begonnen, um die Freilassung der verbleibenden Häftlinge zu fordern, während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine von den USA finanzierte Impfstoffstudie in Afrika als unethisch verurteilte. Darüber hinaus versammelten sich über 200.000 Menschen in München, Deutschland, und forderten einen Regimewechsel im Iran.
In Venezuela begannen am Samstag zehn Personen einen Hungerstreik, um die Freilassung von 33 verbleibenden politischen Gefangenen in Zona 7 zu erzwingen, so Euronews. Diese Aktion folgt der Freilassung von 17 Gefangenen am Samstag. Die Angehörigen setzen sich auch für ein Amnestiegesetz für Dissidenten ein, die unter der Herrschaft von Präsident Nicolas Maduro inhaftiert sind. Das Komitee für die Freiheit politischer Gefangener kündigte den Hungerstreik an.
Unterdessen fand in München, Deutschland, eine große Demonstration zur Unterstützung eines Regimewechsels im Iran statt. Zwischen 200.000 und 250.000 Menschen versammelten sich, wie von Euronews berichtet, um Reza Pahlavi zu unterstützen. Die Demonstranten marschierten mit iranischen Flaggen aus der Zeit vor 1979 und skandierten Parolen, während sich globale Führungspersönlichkeiten in der Nähe auf der Münchner Sicherheitskonferenz trafen. Pahlavi sprach auf der Konferenz und forderte die globalen Führungspersönlichkeiten auf, den Druck auf den Iran durch Sanktionen und Interventionen zu erhöhen.
Die WHO veröffentlichte ebenfalls eine Erklärung, in der sie eine von den USA finanzierte Impfstoffstudie in Guinea-Bissau, Afrika, als unethisch kritisierte. Die Studie beinhaltete das Vorenthalten eines sicheren Hepatitis-B-Impfstoffs für einige Neugeborene. Laut Ars Technica kam die WHO zu dem Schluss, dass die Studie "nicht mit etablierten ethischen und wissenschaftlichen Prinzipien vereinbar" sei. Die Studie hat seit der Ankündigung der US-Finanzierung im Dezember breite Kritik von Gesundheitsexperten erfahren.
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