Der amerikanische Eisschnellläufer Jordan Stolz sicherte sich seine zweite olympische Goldmedaille und stellte am Samstag im Milano Speed Skating Stadium einen neuen olympischen Rekord im 500-Meter-Rennen auf. Unterdessen verzeichnete der European Film Market (EFM) in Berlin erhebliche Aktivitäten, mit abgeschlossenen Deals für den Abenteuer-Familienfilm "Rocky the Troll" und einer starken Präsenz des chinesischen Kinos. Außenminister Marco Rubio hielt in München eine wichtige außenpolitische Rede und betonte die Bedeutung der Beziehungen zwischen den USA und Europa.
Stolz' Sieg im 500-Meter-Rennen folgte auf seinen Sieg im 1000-Meter-Event drei Nächte zuvor. Er beendete das 500-Meter-Rennen in 33,77 Sekunden, 0,11 Sekunden vor dem niederländischen Eisschnellläufer Jenning de Boo, der ebenfalls Zweiter wurde. Stolz' Trainer, Bob Corby, erinnerte ihn vor dem Rennen daran, dass das Rennen auch dann auf der Gegengeraden gewonnen würde, wenn sein Start verzögert wäre. "Also musst du brennen, wie du noch nie zuvor gebrannt hast", sagte Corby laut Time.
Auf dem EFM schloss das Vertriebsunternehmen Reinvent Yellow Deals für "Rocky the Troll" ab, produziert vom Team hinter dem Netflix-Hit "Troll". Laut Variety ist der Film ein Abenteuer-Familienfilm. Der EFM hob auch eine starke Präsenz des chinesischen und Großchina-Kinos hervor, mit mehreren offiziellen Auswahlen und Marktpremieren. Jackie Chans "Unexpected Family" und Anthony Chens Wettbewerbsbeitrag gehörten laut Variety zu den führenden chinesischen Filmen auf der Berlinale und dem EFM.
In München wandte sich Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz an europäische Staats- und Regierungschefs und erklärte, die USA wollten ihre Beziehungen zu Europa wiederbeleben. Rubio sagte, die USA und Europa "gehören zusammen", eine Botschaft, die von einigen als Friedensangebot nach einem früheren antagonistischen Auftritt von Vizepräsident J.D. Vance angesehen wurde. "Wir wollen, dass Europa stark ist", sagte Rubio laut Time und fügte hinzu, dass die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts eine Mahnung seien, dass ihre Schicksale miteinander verwoben seien.
Die Nachricht kommt vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und Europa, wie von Time berichtet. Darüber hinaus berichtete Vox über den umfassenden Militäreinsatz von Präsident Donald Trump in Somalia, ein Thema, das er selten anspricht.
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