Studenten in den Vereinigten Staaten protestierten in den letzten Wochen gegen Abschiebepraktiken, während in Nigeria bewaffnete Angreifer mindestens 32 Menschen in mehreren Dörfern töteten. Unterdessen beendete Amazons Ring einen Deal mit einer Überwachungsfirma, nachdem es unter die Lupe genommen wurde, und ein venezolanischer Abgeschobener soll in die USA zurückkehren, befürchtet aber eine Wiederholung seiner Tortur. Diese Ereignisse beleuchten eine Reihe globaler Probleme, von Einwanderung und Sicherheit bis hin zu Unternehmenspraktiken und internationalen Beziehungen.
In Texas setzten Studentenproteste gegen die Abschiebepolitik der Trump-Regierung trotz Drohungen republikanischer Führer fort, so die New York Times. Demonstrationen fanden in mehr als drei Dutzend Bundesstaaten statt, wobei Schüler in Orten wie Utah, Maine und Maryland den Unterricht schwänzten. Eine High School im Bundesstaat Washington hielt handgezeichnete Plakate hoch.
In Nigeria griffen bewaffnete Angreifer auf Motorrädern drei Dörfer im Nordwesten an, töteten mindestens 32 Menschen und brannten Häuser und Geschäfte nieder, berichtete The Guardian. Die Angriffe ereigneten sich im nigerianischen Bundesstaat Niger, und die Bewohner beschrieben, wie die Angreifer wahllos schossen.
Amazons Ring, das Unternehmen für intelligente Türklingeln, kündigte eine Partnerschaft mit Flock Safety, einer Überwachungsfirma, auf, nachdem es wegen seiner Datenschutzpraktiken kritisiert worden war, so BBC Business. Der Deal hätte es Behörden, die mit Flock zusammenarbeiten, ermöglicht, auf Ring-Videoaufnahmen für Ermittlungen zuzugreifen. Die Entscheidung fiel Tage, nachdem eine Ring-Werbung Kritik ausgelöst hatte.
Ein US-Bundesrichter ordnete an, dass einige venezolanische Männer, die von der Trump-Regierung in ein berüchtigtes Gefängnis in El Salvador abgeschoben wurden, in die Vereinigten Staaten zurückkehren dürfen, um ihre Fälle zu verhandeln, berichtete The Guardian. Luis Muñoz Pinto, einer der Abgeschobenen, äußerte sowohl Hoffnung als auch Angst vor der Rückkehr und erklärte: "Ich bin noch nicht über diesen Albtraum hinweg."
In Kuba bereiten sich Diplomaten auf mögliche Veränderungen vor, da das Land vor wirtschaftlichen Herausforderungen steht. Laut The Guardian äußern Botschafter ihren Frust über die Versuche der USA, Kubas Regierung zu entmachten, während sie gleichzeitig Pläne ausarbeiten.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment