WASHINGTON - Der ehemalige Präsident Donald Trump bot dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu seine Unterstützung für mögliche israelische Angriffe auf das iranische ballistische Raketenprogramm an, wie zwei Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind und mit CBS News sprachen, berichteten. Dieses Angebot erfolgte inmitten laufender interner Diskussionen innerhalb des US-Militärs und der Geheimdienste darüber, wie die Vereinigten Staaten Israel unterstützen könnten, einschließlich der Bereitstellung von Luftbetankung für israelische Flugzeuge.
Die Diskussionen über mögliche israelische Angriffe auf das iranische ballistische Raketenprogramm fanden im Dezember statt. Die Quellen, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, gaben an, dass Trumps Angebot von einem Scheitern der Einigung zwischen Washington und Teheran abhängig war.
Unterdessen schwelt die Kontroverse um den Umgang mit Akten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weiter. Führende Demokraten im Repräsentantenhaus, darunter die Abgeordneten Jamie Raskin, Pramila Jayapal und Robert Garcia, forderten vom Justizministerium (DOJ), die Verfolgung der Überprüfung der ungeschwärzten Epstein-Akten durch die Gesetzgeber einzustellen, wie ABC News berichtete. Sie forderten Generalstaatsanwältin Pam Bondi auf, ein neues Protokoll zu entwickeln, um eine "sinnvolle" Überprüfung der Dokumente zu ermöglichen. Der Abgeordnete Thomas Massie äußerte ebenfalls seine Missbilligung von Bondis Verhalten und erklärte, er habe kein Vertrauen in sie, so ABC News. Massie kritisierte Bondis Auftritt während einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses, wo sie "ein Buch voller Beleidigungen" präsentierte, so Massie.
Als Reaktion auf die Veröffentlichung von Dokumenten, die die Beziehung zwischen dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak und Jeffrey Epstein detailliert darlegen, wiesen israelische Geheimdienstquellen und hochrangige politische Führer die Behauptungen, Epstein habe für den Mossad, den israelischen Geheimdienst, gearbeitet, mit Nachdruck zurück, wie Fox News berichtete. Ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter bezeichneten die Behauptung als "unbegründet und unvereinbar mit der Arbeitsweise der Behörde".
In anderen Nachrichten äußerte sich der Grenzbeauftragte des Weißen Hauses, Tom Homan, zur Frage der Sicherheit der Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). Homan erklärte, dass er es zwar nicht gut findet, dass ICE-Beamte Masken tragen, diese aber notwendig seien, um sich vor Bedrohungen und Gewalt zu schützen, so CBS News. Homan verwies auf einen Anstieg der Angriffe und Drohungen gegen ICE-Beamte, wobei die Angriffe um 1.500 und die Drohungen um 8.000 zugenommen hätten, obwohl weder er noch das Ministerium für Innere Sicherheit einen konkreten Zeitrahmen für die Zunahmen nannten.
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