Der Aktienmarkt ist von einer Kombination von Ängsten im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz erschüttert worden, was zu Verkäufen geführt hat, die Dutzende von Unternehmen getroffen haben, so Fortune. Gleichzeitig wirkt sich der Aufstieg der KI auch auf persönliche Erfahrungen aus, wobei einige, wie Robert Hart von The Verge, ihre KI-gestützten Haustiere eher als Ärgernis denn als Trost empfinden. Diese Entwicklungen verdeutlichen die komplexen und oft widersprüchlichen Arten und Weisen, wie KI sowohl die Finanzlandschaft als auch persönliche Beziehungen neu gestaltet.
Die Turbulenzen am Aktienmarkt, wie von Fortune berichtet, beruhen auf zwei Hauptängsten. Zum einen ist es das Potenzial der KI, ganze Wirtschaftszweige zu verändern, was dazu führt, dass Investoren Aktien von Unternehmen abstoßen, die als gefährdet gelten. Zum anderen gibt es eine tiefe Skepsis, ob die massiven Investitionen, die Tech-Giganten wie Amazon, Meta, Microsoft und Alphabet in KI tätigen, in absehbarer Zeit erhebliche Renditen bringen werden. Diese Ängste schwelen seit Monaten, haben sich aber in den letzten zwei Wochen verstärkt, was zu strafenden Verkäufen führte.
Im Bereich der persönlichen Technologie ist die Erfahrung mit KI nicht immer positiv. Robert Hart, der für The Verge schreibt, teilte seine Frustration über Casios KI-gestütztes Haustier Moflin mit und erklärte: "Ich verstehe endlich, warum meine Mutter meinen Furby so sehr gehasst hat." Hart beschrieb den Roboter als "Ärgernis" und unterstrich damit die Kluft zwischen dem Versprechen eines beruhigenden Begleiters und der Realität seiner Anwesenheit.
Über die Finanz- und Technologiesphäre hinaus wirkt sich KI auch auf andere Bereiche aus. Vox berichtete über den Anstieg von KI-Romantik-Betrügereien, die besonders um den Valentinstag herum weit verbreitet sind. Diese Betrügereien kosteten die Amerikaner allein im letzten Jahr 3 Milliarden US-Dollar, eine Zahl, die wahrscheinlich eine Untererfassung darstellt, da die Opfer zögern, solche Vorfälle zu melden. Shayna Korol, ein Future Perfect Fellow bei Vox, warnte davor, KI Herzen und Geld stehlen zu lassen.
Während KI für Störungen sorgt und Bedenken aufwirft, entwickeln sich andere Technologien weiter. Nature News berichtete über parasitische Wespen, die ein domestiziertes Virus verwenden, um Raupenwirte zu kastrieren. Wissenschaftler verstehen jetzt, wie das Virus funktioniert, indem sie das Virus injizieren, um zu bewirken, dass Zellen in den Hoden der Larven absterben.
Schließlich untersuchte Vox auch die Gründe, warum Menschen gerne Spiele spielen. Der Philosoph C. Thi Nguyen argumentiert in seinem Buch "The Score", dass Spiele einen klaren Einblick in die menschliche Handlungsfähigkeit bieten und zeigen, wie Menschen Ziele wählen, sich Einschränkungen unterwerfen und sich um Dinge kümmern, die vielleicht nicht wichtig erscheinen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment