Der Gender Pay Gap wird sich aktuellen Prognosen zufolge erst in den nächsten drei Jahrzehnten schließen, wie eine aktuelle Analyse des Trades Union Congress (TUC) zeigt. Die Organisation warnte, dass sich die Ungleichheit zwischen den Durchschnittsgehältern von Männern und Frauen bei der derzeitigen Fortschrittsrate bis 2056 fortsetzen wird. Diese Nachricht kommt inmitten einer Reihe weiterer internationaler Entwicklungen, darunter anhaltende Konflikte und regionale Spannungen.
Die Analyse der offiziellen Gehaltsdaten durch den TUC ergab, dass der Gender Pay Gap derzeit bei 12,8 % liegt, was 2.548 £ pro Jahr entspricht. Die Finanz- und Versicherungsbranche weist mit 27,2 % die größte Lücke auf, während der Freizeitdienstleistungssektor mit 1,5 % eine deutlich geringere Lücke aufweist. Arbeitgeber mit über 250 Mitarbeitern in Großbritannien sind verpflichtet, Gehaltsdaten zu melden.
In anderen internationalen Nachrichten setzt Iran seine Bemühungen fort, von der schwarzen Liste der Financial Action Task Force (FATF) gestrichen zu werden, obwohl er seit zwei Jahrzehnten auf Widerstand stößt. Die Financial Intelligence Unit des iranischen Wirtschaftsministeriums erklärte ihr Engagement für dieses Ziel. Die FATF mit Sitz in Paris erneuerte kürzlich ihre Schwarze Liste für Iran.
Unterdessen berichteten die Vereinten Nationen, dass im vergangenen Oktober in einem Zeitraum von drei Tagen über 6.000 Menschen getötet wurden, als eine sudanesische paramilitärische Gruppe Al Fashir einnahm. Das UN-Menschenrechtsbüro erklärte, dass die Offensive der Rapid Support Forces (RSF) weit verbreitete Gräueltaten umfasste, die möglicherweise Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Online kursierende Videos zeigten Berichten zufolge RSF-Kämpfer, die Gewaltakte begingen.
Inmitten dieser globalen Ereignisse forderte der US-Senator Lindsey Graham Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf, ihre Streitigkeiten beizulegen, und betonte die Bedeutung der Einheit unter den Golf-Verbündeten. Graham erklärte, dass Spaltungen indirekt den Einfluss des Iran stärken könnten, und sprach auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Lasst diesen Moment nicht verstreichen. Seid klug, aber lasst euch nicht von Angst lähmen", sagte er.
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