Israelische Luftangriffe in Gaza töteten am Sonntag mindestens 11 Menschen, darunter auch solche, die sich in einem Zeltlager aufhielten, wie lokale Beamte berichteten, wie Sky News meldete. Die Angriffe erfolgten Berichten zufolge als Reaktion auf Verstöße der Hamas gegen die Waffenruhe, trotz einer fragilen Waffenruhe, die seit Oktober besteht. Unterdessen übernahmen in anderen internationalen Entwicklungen die syrische Armee die Militärbasis al-Shaddadi im Nordosten Syriens nach dem Abzug der US-Truppen, und der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Halushchenko wurde bei dem Versuch, das Land inmitten eines Korruptionsskandals zu verlassen, festgenommen.
Die Luftangriffe in Gaza, die von Sky News detailliert beschrieben wurden, ereigneten sich inmitten eines anhaltenden Konflikts, der seit Oktober über 570 Palästinenser das Leben gekostet hat, so das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium in Gaza. Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) gaben an, dass die Aktion eine Reaktion auf den Verstoß der Hamas gegen die Waffenruhe war.
In Syrien wurde die Übernahme der Militärbasis al-Shaddadi in der Provinz Hasakah durch die Syrische Arabische Armee am Sonntag vom syrischen Verteidigungsministerium bekannt gegeben, wie Al Jazeera berichtete. Dies geschah nach der Koordinierung mit der amerikanischen Seite, nach dem Abzug der US-Truppen. Die USA waren seit 2016 in al-Shaddadi aktiv, nachdem kurdische Kräfte die Kontrolle über das Gebiet übernommen hatten.
Ebenfalls am Sonntag wurde der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Halushchenko bei dem Versuch, die ukrainische Grenze zu überqueren, festgenommen, wie Euronews berichtete. Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) erklärte, dass Halushchenko während laufender Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal, der sich im vergangenen Jahr ereignete, festgenommen wurde. Halushchenko war im vergangenen November zurückgetreten.
In anderen Nachrichten bereiten sich Diplomaten in Havanna Berichten zufolge auf mögliche Veränderungen in der US-Politik gegenüber Kuba vor, so The Guardian. Einige äußern ihren Unmut über Washingtons Versuche, Kubas Regierung zu stürzen.
Schließlich bewerten politische Analysten auch das aktuelle politische Klima in den Vereinigten Staaten. Laut Al Jazeera kontrolliert die Republikanische Partei derzeit das Weiße Haus und beide Kammern des Kongresses. Experten äußern sich jedoch zu den Aussichten für die bevorstehenden Wahlen im November.
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