Die Auswirkungen von KI auf die Produktivität sind trotz erheblicher Investitionen und technologischer Fortschritte weiterhin unklar, wobei einige Experten das Fehlen in makroökonomischen Daten feststellen. Während sich die Technologie weiterentwickelt, sind ihre Auswirkungen auf Beschäftigung, Produktivität und Inflation in den Statistiken noch nicht erkennbar, so Apollo-Chefökonom Torsten Slok. Dies spiegelt die Situation während der PC-Revolution wider, bei der sich die Auswirkungen der Technologie nicht sofort in den Produktivitätszahlen zeigten, wie der Ökonom Robert Solow feststellte.
Das Konzept der "J-Kurve", das besagt, dass allgemeine Technologien zunächst massive Investitionen erfordern, bevor sich Produktivitätsgewinne zeigen, steht im Mittelpunkt der aktuellen Debatte. Einige Experten glauben, dass sich KI derzeit in dieser anfänglichen Investitionsphase befindet, wodurch frühe Gewinne möglicherweise verschleiert werden, bevor eine Phase erheblichen Produktivitätswachstums eintritt. Das Fehlen eindeutiger Beweise in makroökonomischen Daten hat jedoch zu Skepsis geführt. Slok stellte fest, dass auch Gewinnspannen und Gewinnerwartungen für S&P 500-Unternehmen, ohne die "Magnificent 7", keine Hinweise auf die Auswirkungen von KI aufweisen.
Die Entwicklung von KI ist im Gange, wobei Unternehmen wie Nvidia und Groq im Wettlauf um Echtzeit-KI-Lösungen konkurrieren. Das Potenzial von KI, die Arbeitskraft in einigen Sektoren zu verbessern, anstatt Arbeitnehmer in allen Sektoren zu ersetzen, wird ebenfalls in Betracht gezogen.
In anderen Nachrichten arbeitet ein Solo-Entwickler seit über dreieinhalb Jahren an einer Echtzeit-Notizen-App namens Lightwave. Die App, die mit handgeschriebenem JavaScript erstellt wurde und Technologien wie Laravel, MySQL, Redis und HTTP2 POST für die Echtzeit-Zusammenarbeit verwendet, befindet sich derzeit in einer Vorab-Stresstestphase. Der Entwickler plant, Lightwave als kostenpflichtiges Produkt auf den Markt zu bringen.
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