Anthropic steht Berichten zufolge unter Druck vom Pentagon wegen der Nutzung seiner KI-Modelle, was möglicherweise einen Vertrag im Wert von 200 Millionen US-Dollar gefährdet, während OpenAI in Indien ein deutliches Wachstum verzeichnet, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht. Gleichzeitig entwickelt sich die Enterprise-KI-Landschaft rasant weiter, wobei wichtige Akteure wie Glean bestrebt sind, die zugrunde liegende Intelligenzschicht für Unternehmen zu werden, und OpenAI Peter Steinberger, den Gründer von OpenClaw, in seinem Team willkommen heißt.
Das Pentagon drängt KI-Unternehmen, dem US-Militär die Nutzung ihrer Technologie für alle rechtmäßigen Zwecke zu gestatten, aber Anthropic soll sich Berichten zufolge am widerstandsfähigsten gezeigt haben, so ein Bericht in Axios. Diese Meinungsverschiedenheit hat zu Drohungen mit Vertragsbeendigung geführt. Das Wall Street Journal berichtete zuvor über erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Anthropic und Beamten des Verteidigungsministeriums bezüglich der Nutzung seiner Claude-Modelle. Die Regierung stellt auch OpenAI, Google und xAI die gleichen Forderungen. Ein anonymer Beamter der Trump-Administration sagte gegenüber Axios, dass eines dieser Unternehmen zugestimmt habe, während die anderen beiden angeblich eine gewisse Flexibilität gezeigt hätten.
In anderen KI-Nachrichten verzeichnet OpenAI ein deutliches Wachstum in Indien, wobei CEO Sam Altman erklärte, dass das Land 100 Millionen wöchentlich aktive ChatGPT-Nutzer hat. Damit ist Indien einer der größten Märkte von OpenAI weltweit. Altman äußerte sich im Vorfeld des India AI Impact Summit in Neu-Delhi. OpenAI eröffnete im August 2025 ein Büro in Neu-Delhi und möchte von Indiens großer Bevölkerung und der wachsenden Internetnutzerbasis profitieren.
Auch der Enterprise-KI-Markt unterliegt erheblichen Veränderungen. Unternehmen wie Microsoft, Google, OpenAI und Anthropic wetteifern alle um die Dominanz im Enterprise-KI-Bereich. Glean verfolgt jedoch einen anderen Ansatz und will die zugrunde liegende Intelligenzschicht für Unternehmen werden. Der ursprüngliche Fokus von Glean lag auf dem Aufbau eines besseren Unternehmenssuchtools, aber das Unternehmen hat seine Strategie inzwischen dahingehend geändert, das Bindeglied zwischen Modellen und Unternehmenssystemen zu werden, so TechCrunch.
In einer separaten Entwicklung schließt sich Peter Steinberger, der Gründer des KI-Agenten OpenClaw, OpenAI an. Sam Altman gab die Nachricht auf X bekannt und erklärte, dass Steinberger "viele erstaunliche Ideen hat, wie KI-Agenten miteinander interagieren können", und dass die Zukunft "extrem Multi-Agenten-basiert sein wird". OpenClaw wird als Open-Source-Projekt fortgeführt.
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